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Ehemaliger Radio Bremen-Intendant Gerhard Schröder ist tot

23. Januar 2012

Ehemaliger Radio Bremen-Intendant Gerhard Schröder ist tot

Gerhard Schröder, Radio Bremen-Intendant von 1974 bis 1985, ist in der Nacht von Sonntag auf heute im Alter von 90 Jahren in Hamburg gestorben.

Radio Bremen-Intendant Jan Metzger würdigte die Arbeit von Gerhard Schröder für Radio Bremen, die bis heute weiter wirke: "In seiner Zeit sind Sendungen wie "Loriot" und die "Rudi-Carrell-Show" entstanden, das TV-Regionalmagazin "buten un binnen" wurde erfunden und die Talkshow "3nach9" gestartet. Schröder hat dem Bremer Sender in seiner elfjährigen Amtszeit zu großer Anerkennung über die ARD hinaus verholfen und war über Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit der deutschen Medienlandschaft. Auch über seine Amtszeit hinaus blieb er Radio Bremen verbunden. Wir bedauern seinen Tod und wünschen seiner Familie Kraft in diesen traurigen Stunden."

Gerhard Schröder wurde am 3. März 1921 in Bad Wildungen geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft und legte 1951 sein Staatsexamen ab. Im folgenden Jahr wurde er Referent im niedersächsischen Kultusministerium. Später leitete er dort das Referat Hörfunk, Film, Presse und übernahm anschließend als Ministerialrat die Leitung der Abteilung Kunst und Kultur.

Von 1961 bis 1973 war er Intendant des NDR, dessen Verwaltungsrat er zuvor sechs Jahre lang – zuletzt als Vorsitzender – angehört hatte. In seine Wirkungszeit beim NDR fielen auch seine Verdienste als Vorsitzender der ARD (1970/71) und der ARD-Finanzausgleichskommission.

Schröder war 1974 als Nachfolger von Klaus Bölling Intendant von Radio Bremen geworden. 1985 übernahm Karl-Heinz Klostermeier das Intendantenamt.

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