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Mehr Raum zum Mitmachen: Die „Radio Bremen Meinungsmelder“ starten am 28. März

Neues Angebot zur Bürgerbeteiligung in allen Radio Bremen-Angeboten

27. März 2019

Max Kruse zur Nationalmannschaft? Zu schlechte Verkehrssituation vor Ort? Inklusion immer überall? Für welche Themen gehen die Bürger auf die Straße?  

Über die „Radio Bremen Meinungsmelder“ fragt Radio Bremen die Ansichten und Einstellungen der Menschen im Sendegebiet von Radio Bremen ab. Am Donnerstag, dem 28. März, startet die erste Umfrage unter www.butenunbinnen.de online. 

„Sagen Sie uns Ihre Meinung, wir machen eine Meldung daraus. Zusammen machen wir Programm“, bringt Jan Weyrauch, Radio Bremen-Programmdirektor, die Idee auf den Punkt.

Am Donnerstag startet Radio Bremen mit der Frage: „Mir reicht´s – Ich gehe auf die Straße“. Lohnt sich Protest? Aktuell engagieren sich Schülerinnen und Schüler für die „Fridays for future-Proteste“, zeitgleich gehen Menschen auf die Straße und demonstrieren gegen die geplanten Reformen des Urheberrechts. Online-Petitionen verzeichnen großen Zuwachs. Radio Bremen will wissen, was die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bewegt. Wofür sie bereit wären zu protestieren und auf welchem Weg.
Die Programmverantwortlichen aus Hörfunk, Fernsehen und Online stellen die Ergebnisse im Programm vor. Neue Perspektiven werden aufgegriffen und zusammen mit den Fakten journalistisch eingeordnet und weiter recherchiert.

Zunächst ist geplant, alle zwei Wochen neue Fragen zu gesellschaftlich relevanten Themen an die Radio Bremen Meinungsmelder zu stellen. Die Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zum Radio Bremen-Programm.

„Viele aktuelle Themen sind heftig umstritten“, so Weyrauch weiter: „Uns interessiert, wie die Menschen im Radio Bremen Land darüber denken. Je mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung äußern, umso besser. Wir möchten unseren Blick erweitern und den einzelnen Stimmen Gewicht verleihen.“

Das Mitmachen ist einfach. Über die Onlineseiten

ist die aktuelle Befragung schnell erreicht. Wer möchte, kann auch über eine App teilnehmen, die direkt auf unseren Seiten verlinkt ist. 

Programmdirektor Jan Weyrauch im Interview


Was haben Menschen davon, Ihre Meinung bei www.meinungsmelder.de kund zu tun?
Jan Weyrauch: Sie können zu Themen, die sie bewegen, ihre Meinung äußern. Ihre Sichtweise wird wahrgenommen. Viele Menschen haben das Empfinden, von gesellschaftlichen Prozessen abgekoppelt zu sein – nicht gehört und wahrgenommen zu werden. Als „Meinungsmelder“ kann jeder Interessierte in Bremen, Bremerhaven und der Region seine Meinung äußern und wird gehört.'

Warum startet Radio Bremen „Die Meinungsmelder“?
Jan Weyrauch: Wir wollen zusammen mit unseren Zuschauerinnen und Zuschauern, Hörerinnen und Hörer, Nutzerinnen und Nutzern Meinungstrends einfangen und das Meinungsspektrum abbilden – jede und jeder hat eine Stimme, die gehört wird und sich im Programm wiederfindet. Und natürlich wollen wir den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf den Zahn zu fühlen, indem wir sie stellvertretend mit den Ansichten der Menschen in der Region konfrontieren.

Gibt es Vorbilder?
Jan Weyrauch: Die Idee für „Die Radio Bremen Meinungsmelder“ stammt aus den Niederlanden. Dort hat das öffentliche Programm EenVandaagvor mehr als zehn Jahren begonnen, ein ähnliches Meinungspanel aufzubauen. 50.000 Niederländerinnen und Niederländer sind inzwischen angemeldet. Jede Woche werden sie online zu den Themen befragt, die das Land gerade bewegen. Aus den Ergebnissen entsteht eine wöchentliche Rubrik in den Hauptnachrichten des Fernsehens – im Radio und im Netz werden die Ergebnisse ebenfalls präsentiert.

Was verspricht sich Radio Bremen davon?
Jan Weyrauch: Durch die „Meinungsmelder“ können wir noch besser verstehen, was die Menschen in der Region denken. Das kommt dem Programm zugute. Indem die Perspektiven unterschiedlicher Menschen stärker als bisher Teil unserer Berichterstattung werden, rücken wir mit unserem Programm näher an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Ein Foto kann unter presseinfo@radiobremen.de abgerufen werden.

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