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Pressemitteilungen: Radio

Sommergäste 2019 bei Bremen Zwei mit Cynthia Barcomi, Jan Fleischhauer, Dirk Stermann und Udo Lielischkies

samstags, 31. August bis 21. September 2019, 11.05-12.00 Uhr, live im Theater Bremen und auf Bremen Zwei

25. Juli 2019

Im August und September kann sich Bremen wieder auf Gespräche mit Witz und Niveau freuen:  Denn die „Sommergäste“ von Bremen Zwei sind zurück mit besonderen Geschichten, interessanten Ansichten und Analysen – live im Theater Bremen und auf Bremen Zwei. Die Bremen Zwei-Moderatoren Tom Grote und Katrin Krämer erkunden immer samstags vom 31. August bis 21. September unbekannte Seiten ihrer vier prominenten Gäste.  

Den Auftakt der „Sommergäste“ macht am 31. August Cynthia Barcomi. Bekannt ist die US-Amerikanerin mit jüdischen und italienischen Wurzeln als ARD-Fernsehköchin und Backbuch-Autorin. Die erfolgreiche Unternehmerin und Mutter von vier Kindern führt in Berlin „Barcomi’s Cafe“ und „Barcomi’s Deli“, zwei Läden mit Kultstatus. Mit ihnen brachte sie Mitte der 90er Jahre die amerikanische Coffeeshop-Kultur nach Deutschland. Dabei ist Cynthia Barcomieigentlich Tänzerin. Aus Bewunderung für Pina Bausch zog sie mit 22 Jahren von New York nach Deutschland – ohne Kontakte oder auch nur Sprachkenntnisse. Ihre Entschlossenheit und Disziplin halfen ihr nicht nur, als Tänzerin Fuß zu fassen, sondern auch, sich nach dem Ende ihrer Tanzkarriere als deutsche „Baking Queen“ neu zu erfinden. Wie Cynthia Barcomi nach langen Jahren in Deutschland auf ihr Heimatland unter Trump blickt, wird sie am 31. August erzählen – und nebenbei mit dem Bremen Zwei-Publikum Cookies backen! 

Am 7. September ist Jan Fleischhauer der zweite „Sommergast“. Klare Meinung und die Lust, gegen den Strich zu bürsten, sind Markenzeichen des langjährigen Spiegel-Kolumnisten. Der gebürtige Hamburger arbeitete seit 1989 in verschiedenen Funktionen für das Wochenmagazin. 2009 landete er dann mit Sachbuch „Unter Linken“ einen Bestseller. Darin schildert Fleischhauer sein Aufwachsen in einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus und lästert über die vermeintliche Scheinheiligkeit des linken Meinungs-Mainstreams. Das Buch wurde zur Vorlage für seine Kolumne „Der schwarze Kanal“, die äußerst erfolgreich in der Print-Ausgabe und mit – nach eigenen Angaben – 13 Millionen Klicks pro Jahr Online veröffentlicht wurde. 2017 verarbeitete Fleischhauer, der in einem Münchner Vorort wohnt, die Trennung von seiner Frau in dem autobiographischen Roman „Alles ist besser als noch ein Tag mit dir“. Im Juni erschien die letzte Spiegel-Kolumne Fleischhauers, der ab August für den Focus arbeitet.  

Als Deutscher in Österreich Anerkennung zu finden, ist schon einmal eine Herausforderung: Der Kabarettist und Autor Dirk Stermann hat es geschafft. Ob das leidige Piefke-Image dabei Last oder Vorteil war, erzählt der gebürtige Duisburger als „Sommergast“ am 14. September. Stermann zog Mitte der 80er Jahre nach Wien, weil der Numerus Clausus für Theaterwissenschaften in Deutschland zu hoch war. Das Studium war zwar nur kurzlebig, dafür begann Stermanneine umso nachhaltigere Radio-Karriere. Mit seinem kongenialen Partner Christoph Grissemann bildet er seit langem ein Satire-Duo, das in seiner TV-Show Politik und Zeitgeist in Österreich mit bisweilen bitterem Humor spiegelt. Auch als Autor ist Dirk Stermannerfolgreich. Sein neuer Roman „Der Hammer“ über einen Dolmetscher am Wiener Hof um 1800, der sich auf die Suche nach einem vollständigen Exemplar der Geschichten aus 1001. Nacht begibt, erscheint Mitte September. 

Zum Abschluss der Staffel am 21. September erzählt Russland-Korrespondent Udo Lielischkies von seinen Erlebnissen und Begegnungen im größten Land der Welt. Über ein Jahrzehnt hat Lielischkies den Fernsehzuschauer in der ARD das Leben und die Politik in „Putins Russland“ – so der Titel einer Städtereportage zur Fußball-WM 2018 – nahegebracht und erklärt. Im September 2018 – kurz nach der Fußballweltmeisterschaft – ist der heute 65-Jährige in den Ruhestand gegangen. Aber natürlich lässt den Vollblut-Journalisten Russland nicht los. Nicht nur wegen seiner russischen Frau und der in Moskau geborenen Kinder. Beim Ausräumen der Aktenschränke seines Moskauer Büros vor fast einem Jahr ist Lielischkies auf viele Geschichten gestoßen, von Müttern, deren Söhne unschuldig ins Straflager geschickt wurden, von todesmutigen Journalisten und gefangenen Soldaten im Tschetschenien-Krieg. Von diesen Menschen berichtet er in seinem neuen Buch „Im Schatten des Kreml“ – und auch als „Sommergast“ im Theater Bremen.  

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen finden abwechselnd im Rangfoyer des Theater Bremen und im Noon(Foyer Kleines Haus) statt.

Bremen Zwei:
UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz,
im Digitalradio, via Satellit, im Kabel, als Podcast und
Live-Stream auf www.radiobremen.de/bremenzwei

Pressefotos der Gäste und Moderatoren können bei Radio Bremen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit abgerufen werden unter
presseinfo@radiobremen.de.

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