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Spitzenkandidatin Antonie Brinkmann (Linkspartei) für Freilassung Milosevics

1. August 2005

Wie Radio Bremen heute berichtet:

Die neue Linkspartei nominiert als Spitzenkandidatin (Platz 2) Antonie Brinkmann, die sich für die Freilassung Milosevics stark macht

Am Sonntag Nachmittag haben in Bremen PDS und WASG eine ge-meinsame Landesliste aufgestellt. Die WASG hat ihre Spitzen-Kandidatin Antonie Brinkmann ins Rennen geschickt, sie gehört auch dem geschäftsführenden Landesvorstand der Bremer WASG an. Brink-mann wurde auf Platz 2 der Landesliste gewählt.

Die 71-Jährige engagiert sich aber nicht nur für Arbeit und soziale Gerechtigkeit - sondern auch für Slobodan Milosevic, den ehemaligen serbischen und jugoslawischen Präsidenten, der sich in Den Haag vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal verantworten muss.

Brinkmann hat unter anderem den Aufruf unterzeichnet "Freiheit für Slobodan Milosevic!! Hände weg von Jugoslawien" (www.free-slobo.de). Darin heißt es unter anderem: Durch die Verhaftung Milosevics wollten die NATO-Führer, "dem serbischen Volk die Schuld für jene Verbrechen zuweisen, die die NATO gegen Jugoslawien begangen hat". Gegenüber Radio Bremen hat Brinkmann die Massenmorde an den Kosovo-Albanern in Frage gestellt: "Von welchen Massenmorden reden Sie? Das ist einfach Unsinn".
Milosevic sei kein Massenmörder. "Es ist ein Krieg, der von der NATO begonnen wurde und zwar ohne jeden Grund den er ihr gegeben hätte. Es ist wirklich ein Tribunal im übelsten Sinne des Wortes, bezahlt von den Amerikanern und installiert um den Krieg nachträglich zu rechtfertigen". Wie man mit Milosevic umgehe, das sei menschenunwürdig, meint Brinkmann: "Man wirft Milosevic vieles vor, was er nie getan habe." Auf der oben genannten website, auf der auch Brinkmann unterschrieben hat, wird in diesem Zusammenhang das Massaker von Racak genannt. Weiter heißt es dort: Es sei von der UCK inszeniert worden.

Die Gerichtsmedizinerin Helena Ranta aus Finnland hat allerdings nach entsprechenden Obduktionen festgestellt, dass die Schüsse damals aus nächster Nähe abgefeuert worden seien. An den Kugeln hätten sich noch Teile menschlicher Zähne befunden.

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