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Pressemitteilungen: Radio

Herbstgäste 2019 auf Bremen Zwei mit Miriam Maertens, Frank Plasberg und Jan Weiler

jeweils am Samstag, 2., 9. und 16. November 2019, live von 11.05-12.00 Uhr im Café Farbwechsel im Horst Janssen Museum, Am Stadtmuseum 4-8 in Oldenburg und live auf Bremen Zwei

11. Oktober 2019

Drei ganz unterschiedliche Prominente nehmen im November Platz auf der Bremen Zwei-Bühne im Oldenburger Horst-Janssen-Museum: Eine Theaterschauspielerin, ein preisgekrönter TV-Moderator und ein Bestsellerautor kommen für je eine Stunde angeregtes Gespräch mit den „Herbstgäste“-Moderatoren Katrin Krämer und Tom Grote: Bei Bremen Zwei geht es dann um Gespräche mit Tiefgang und Humor über Träume und Pläne, Ansichten und Einsichten, Berufliches und Persönliches – live vor Ort und live im Radio. 

Zum Auftakt am 2. November kommt die Schauspielerin Miriam Maertens nach Oldenburg. Nach erfolgreichen Jahren am Schauspielhaus Zürich und Zwischenspielen unter anderem am Theater Bremen ist Miriam Maertensseit diesem Sommer Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Hannover. Der Umzug in den Norden ist für sie auch eine Rückkehr in die Heimat, denn Maertens entstammt einer legendären Hamburger Theater-Dynastie: Sie ist die Enkelin des Thalia-Theater-Intendanten Willy Maertens; auch ihr Vater und ihre Brüder Kai und Michael sind bekannte Schauspieler. Miriam Maertensallerdings ist immer ihren eigenen Weg gegangen – der alles andere als leicht war. Als Kind attestierten ihr die Ärzte nur fünf Jahre Lebenserwartung. Die Diagnose: Mukoviszidose, eine unheilbare Lungenkrankheit. Mit extremem Durchhaltevermögen und großem Mut machte sie sich trotzdem einen Namen als Schauspielerin und verheimlichte ihre Krankheit fast ein ganzes Berufsleben lang. Diesen Kraftakt schildert sie in ihrem Buch „Verschieben wir es auf morgen: Wie ich dem Tod ein Schnippchen schlug“. Seit 2012 lebt Miriam Maertens mit einer Spenderlunge; gerade spielt sie in Hannover die Rolle der mysteriösen Mrs Kesselman in der Uraufführung „Zeit aus den Fugen“ nach dem Science-Fiction-Autor Philip K. Dick.

Herbstgast Nummer Zwei ist eines der bekanntesten deutschen Fernsehgesichter: Nachdem er am Vorabend den Bremer Fernsehpreis für Regionalfernsehen verliehen hat, schaut am 9. November TV-Moderator und Journalist Frank Plasberg vorbei. Seit bald 20 Jahren moderiert er die Politik-Talkshow „Hart aber fair“ im Ersten, deren Name Programm ist. Nachhaken ohne zu verletzen und so den Dingen auf den Grund gehen – darin sieht Frank Plasbergseinen Arbeitsauftrag. Für seine schlagfertige Art der Moderation hat er vom Grimme- über den Deutschen Fernsehpreisbis zum Bambi viele Auszeichnungen erhalten. Geboren und aufgewachsen ist Plasberg im Bergischen Land als Sohn eines kaufmännischen Angestellten und einer Krankenschwester. „Ich bin Kleinbürgersohn“, sagt er von sich selbst: „Mein Selbstbewusstsein hängt davon ab, wie fleißig ich bin.“ Sein Weg in den Journalismus begann dementsprechend früh: Schon als er 13 war, druckte die „Bergische Morgenpost“ ein Foto, das er beim Schulfest geschossen hatte. Heute glänzt Plasberg nicht nur beim harten Polit-Talk, sondern auch immer wieder mal als Quizshow-Moderator oder -Kandidat, gerne zusammen mit seiner Frau, der Autorin und Moderatorin Anne Geesthuysen. Die zeigt ihm nach eigener Aussage privat manchmal Grenzen auf, zumindest beim Backgammon-Spielen. O-Ton Plasberg: „Da spielen sich Dramen ab.“

Letzter Bremen Zwei-Herbstgast wird am 16. November Jan Weiler, einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Viele seiner Bücher von „Maria, ihm schmeckt‘s nicht!“ bis zu „Das Pubertier“ entwickelten sich zu Bestsellern mit Millionen-Auflage, die auch im Kino zahlreiche Besucher anzogen. In ihnen schildert Weiler amüsant und pointenreichdie Fallstricke des ganz normalen Familienalltags, sei es im Zusammenleben mit seinem italienischen Schwiegervater oder mit Kindern, aus denen die Pubertät muffelnde, maulfaule Wesen macht. Trotz seiner Buch- und Filmerfolge bekennt sich Jan Weiler, der als Journalist bei der „Süddeutschen Zeitung“ angefangen hat, zu wiederkehrenden Existenzängsten, die ihn aber erst produktiv machen, wie er sagt: „Wenn ich kein Weichei wäre, hätte ich weniger zu erzählen“. Zu erzählen hat Jan Weiler auch in Oldenburg bestimmt eine Menge. Unter anderem zu seinem aktuellen Roman: „Kühn hat Hunger“ - ein neuer Fall für den privat wie beruflich chronisch überforderten Hauptkommissar des Morddezernats München, der seiner Frau zuliebe endlich abspecken will.

Für samstägliche Kaffeehausatmosphäre im „Horst-Janssen-Museum“ sorgt das Team vom „Cafe Farbwechsel“. Der Eintritt ist frei.

Bremen Zwei:
UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz,
im Digitalradio, via Satellit, im Kabel, als Podcast und
Live-Stream auf www.radiobremen.de/bremenzwei

Pressefotos der Gäste und Moderatoren können bei Radio Bremen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, abgerufen werden unter presseinfo@radiobremen.de.

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