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Bei Bremen Vier: Hamburger Kult-Sänger Lotto King Karl ärgert sich über die Diskussion um seine HSV-Hymne

13. Juni 2019

Stadion-Uhr, Maskottchen, jetzt auch noch die Stadion-Hymne – der HSV räumt mit seiner Vergangenheit als Bundesliga-Dino auf. Zumindest wenn es nach der mächtigen Fan-Organisation HSV Supporters Club geht, soll die Hymne „Hamburg, meine Perle“ in Zukunft nicht mehr im Stadion erklingen. Das sorgt für Aufregung in Hamburg – und beim Gespräch mit dem Hamburger Kult-Sänger Lotto King Karl in der Bremen Vier-Morgenshow „Vier beginnt“ heute (13.6.).  

Lotto King Karl, der bei jedem Heimspiel die Stadion-Hymne mit den Fans anstimmt, zeigt sich im exklusiven Bremen Vier-Interview hochgradig verärgert über die Diskussion: „Es gibt den schönen Spruch: ‚Der Fisch stinkt vom Kopf‘. Hier stinkt der Fisch vom Fisch, weil bestimmte Leute unbedingt in die Zeitung wollten!“

Gemeint ist unter anderem der mächtige Boss der Supporters, Timo Horn. Er hatte mit einem Facebook-Post die Diskussion um „Hamburg, meine Perle“ angestoßen: „Mit der Stadionhymne ist es so, dass es in keiner Textstelle um den HSV geht, da träumen wir von Juve oder Rom und singen heute noch davon, dass es für Bremen hier nix zu holen gibt.“

Lotto King Karl kontert beim Radiosender Bremen Vier und weist darauf hin, wann und wie der Song entstanden ist: „Der Song ist 19 Jahre alt. Wir haben ihn geschrieben, als der HSV immer europäisch dabei war. Du kannst in Deutschland nicht ernsthaft einen Song machen, ohne die Bayern zu erwähnen. Und du musst als Hamburger auch klar sagen, natürlich spielt Bremen eine Rolle, weil es da eine Rivalität gibt.“

Vor allem stört den Hamburger Kult-Sänger der Stil, mit dem nun über sein Lied diskutiert wird: „Wenn es darum geht, eine Sache konstruktiv zu verändern, dann hätten Timo und „Cello“ (Marcel Janssen, Präsident des Hamburger SV, Anm. d. Red.) mich anrufen können.“

Am Ende zeigte sich Lotto King Karl auf Bremen Vier noch offen und diskussionsbereit – auch, wenn es um seine Zukunft als Stadionsänger geht: „Ich krall mich da ja nicht fest. Niemand ist so verrückt und tritt in einem Fußballstadion als Sänger auf, wenn keiner ihn da mehr sehen und hören will.“ 

Das komplette Interview gibt es zum Nachhören auf www.bremenvier.de 

Bremen Vier:        
UKW Bremen 101,2 und Bremerhaven 100,8 MHz,
im Digitalradio, via Satellit, im Kabel,
als Podcast und Live-Stream unter
www.bremenvier.de

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