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Die EZB in Frankfurt

4. Juli 2020, 20:15 Uhr | ARD-alpha

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist zuständig für die Stabilität des Euros. Die Entscheidungen über das Schicksal des Euros werden seit 2015 in einem neuen Wolkenkratzer gefällt, der am Rande der Frankfurter Innenstadt 185 Meter in die Höhe ragt. Der Wiener Architekt Wolf D. Prix baute mit seinem Büro Coop Himmelb(l)au nicht nur einen, sondern gleich zwei Türme.

Die EZB in Frankfurt [Quelle: Arte]
Die EZB in Frankfurt [Quelle: Arte]

Seit der Einführung des Euros hat Europa ein gemeinsame Bank: Die Europäische Zentralbank (EZB) ist zuständig für die Stabilität der neuen Währung. Die Entscheidungen über das Schicksal des Euros werden seit 2015 in einem neuen Wolkenkratzer gefällt, der am Rande der Frankfurter Innenstadt 185 Meter in die Höhe ragt.

Der Wiener Architekt Wolf D. Prix baute mit seinem Büro Coop Himmelb(l)au nicht nur einen, sondern gleich zwei Türme, die durch Strebepfeiler und Brücken zusammengehalten werden.

Von der Ordnung und Stabilität eines klassischen Bankgebäudes könnte die neue EZB nicht weiter entfernt sein. Schräge Flächen und Diagonalen dominieren, asymmetrische Innenräume weiten den Blick.

Die Architektur der EZB ist in Bewegung geraten. Wie in einer vertikalen Stadt arbeiten hier mehr als 2.500 Mitarbeiter. Sie begegnen und treffen sich auf den großen Stadtplätzen, die der Architekt Wolf D. Prix zwischen den beiden Türmen entwarf. Urbane Orte der Begegnung in über 100 Meter Höhe, mit einem Panoramablick über die Frankfurter Skyline.

Von keiner Seite aus sieht das Hochhaus gleich aus, seine gebogenen Türme widersetzen sich dem rechten Winkel. Eine von Europas wichtigsten Institutionen hat ein neues Symbol bekommen – einen Wolkenkratzer der dynamischen Bewegungen und fließenden Formen.

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