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Bremen Zwei Über uns Team

Moderatorin

Kristin Hunfeld

19. Dezember 2017

Kristin Hunfeld [Quelle: Radio Bremen]
Kristin Hunfeld

Bei Bremen Zwei bin ich ...

... Moderatorin und Autorin.

Als ich klein war, wollte ich ...

... nicht Lehrerin werden, weil alle mir voraussagten, ich würde bestimmt Lehrerin werden (familiäre Vorbelastung).

Und dann?

War ich auf dem besten Wege, Lehrerin zu werden, wurde stattdessen Diplomübersetzerin und kam – auf Umwegen über das Goethe-Institut in Mannheim, das britische Generalkonsulat in Frankfurt, eine Filmproduktionsfirma ebenda und die GTZ in Eschborn, bei der ich mich im Schreiben üben durfte – zum Hörfunk. Spätberufen, zugegeben, aber – und dies ist jetzt geklaut von einem Interviewpartner, der es wiederum geklaut hat, selbstredend unter Angabe der Quelle (Kurt Tucholsky) – : Umwege erweitern die Ortskenntnis. In diesem Fall, wie ich hoffe, auch zum Wohle der Hörerinnen und Hörer.

Da bin ich gerne:

In Wilhelmshaven am Südstrand. In den Weinbergen zwischen Neustadt-Diedesfeld und Rhodt unter Rietburg. In Kilmore Quay am Hafen. In meiner Wohnung in Oldenburg.

Kann ich immer wieder lesen:

Transit / Anna Seghers.
La Ragazza di Trieste / Pasquale Festa Campanile.
McCarthys Bar / Pete McCarthy.

Kann ich immer wieder sehen:

Tot Ziens, mit Johanna Ter Steege.
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.

Kann ich immer wieder hören:

Hurricane, Bob Dylan.
On the turning away, Pink Floyd.
Children of Sanchez, Chuck Mangione.
La Tierra del Olvido, Carlos Vives.
Sweet Marie, Hothouse Flowers.

Kann ich immer wieder essen:

Kartoffeln in allen Variationen außer Chips und Pommes.

Was ich immer schon mal machen wollte:

Tschechisch lernen. Und Griechisch. Und Farsi. (Klingt super, oder? Wird aber vermutlich in diesem Leben nichts mehr.)

Wen ich gern mal treffen würde:

Joan Baez. Miriam Lord von der Irish Times.

Drei Dinge, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde:

Was zu Lesen, was zu Schreiben und Musik.

Was ich immer schon mal im Radio sagen wollte:

Den "moviegoers code of conduct" verlesen und für Allgemeingültig erklären. Hier ein Auszug, frei übersetzt:

  • Essen verboten, ausgenommen weiche Brötchen ohne Auflage. Insbesondere Nachos sind des Teufels.
  • Schlürfen verboten. Sie sind keine sechs mehr.
  • Kein Rascheln mit Tüten oder Kramen in Taschen. Wenn sie unbedingt was brauchen, holen Sie‘s vorher raus.
  • Klappe halten. Sie sind hier um zu gucken, nicht um zu quasseln oder zu diskutieren. Und niemand hat acht Euro bezahlt, um Ihre Filmkritik zu hören.
  • Kein Mobiltelefon. Auch nicht im Flugmodus. Sie sind im Kino, nicht im Flugzeug.
  • Vollständige (englischsprachige) Version, auch als Film, gibt‘s im Internet. Viel Spaß!

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