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Redakteur

Gunnar Tödt

18. Dezember 2017

Gunnar Tödt [Quelle: Radio Bremen]
Gunnar Tödt

Bei Bremen Zwei bin ich...

Als Redakteur unterwegs.

Als ich klein war wollte ich unbedingt ...

Generaldirektor werden. So jemand muss natürlich eine tolle, beindruckende und mächtige Unterschrift beherrschen. Das war mir schon als Achtjähriger klar. Und deshalb habe ich angefangen, so eine Generaldirektorenunterschrift zu üben.

Und dann?

Nun ja, was soll ich sagen. Die Unterschrift kann ich prima… (Angebote für Generaldirektorenposten bitte direkt an mich.)

Da bin ich gerne:

An der See (auf gar keinen Fall auf See!). In Südfrankreich – tolle Gegend. Prima Essen, prima Wein …

Kann ich immer wieder lesen:

Meine Fotoalben. Die Texte sind von meiner Mutter. Großes Kino (da stimmt jetzt die Metapher nicht so ganz, aber man muss ja auch nicht immer so kleinlich sein).

Kann ich immer wieder sehen:

"Wag the dog. Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt." Meine Lieblingsszene: Peng. "Oh Gott, er ist tot! Oh mein Gott! Du meine Güte... Moment Mal! Moment Mal, er ist nicht tot! Er lebt!" Peng. "Streichen sie das."

Kann ich immer wieder hören:

Das Hörspiel: "In 80 Tagen um die Welt". Auf Langspielplatte. Meine Lieblingsstelle: "Eine Wette? Um viel Geld vermute ich". "Um 20 Tausend Pfund". "Zwanzigtausend? Heilige Mutter Gottes. Davon könnten meine Frau und meine 13 Kinder in Freuden leben und auch mir ging es dabei nicht schlecht." "Du hast weder Frau noch Kinder, also heb‘ Dir das für später auf." "Ja, aber wenn ich Frau und Kinder hätte…" "Red‘ keinen Unsinn. Hole lieber eine Droschke, die Zeit drängt." – Grandios.

Kann ich immer wieder essen:

Rührei. Naja... Rührei mit etwas gehobeltem Trüffel. Und vorweg vielleicht als Amuse Gueule eine Idee Thunfisch-Tartar. Macht sich übrigens gut auf kurz angerösteten Brotschnittchen. Und dazu ein Glas Gris de Blanc. Passt prima. Und wenn wir schon in der Küche sind: Ein Salat wäre nicht schlecht. Also zum Beispiel Feldsalat mit roter Beete , Avocado und Erbsen. Als Hauptgang kommt richtig gut: Pommes de terre à la sarladaises mit einem kleinen Filetsteak (à point gebraten). Dazu ein französischer Malbec. Und zum Dessert? Was so grad im Tiefkühler ist. Zum Beispiel hausgemachtes Walnusskrokant-Eis. Garniert mit filetierten Orangen. Klasse! Und zum Schluss: Käse. Ach Sie meinen erst kommt der Käse und dann das Dessert? Darf ich daran erinnern, dass ich hier gefragt wurde... Wie bitte ? So genau wollten Sie es gar nicht wissen? OK. Also: Rührei.

Was ich immer schon mal machen wollte:

Eine Reise (Haha). Natürlich nicht irgendeine. Nein. Eine Reise durch die schönsten und klangvollsten Konzert- UND Opernhäuser dieser Welt. Was dachten Sie denn? Mallorca? Also, was hätten wir da? Carnegie Hall in New York, Königliches Theater in Kopenhagen, Royal Albert Hall in London, Opéra Comique in Paris, Musikvereinssaal in Wien, Herodes Atticus Odeon in Athen… ach es sind so viele. Los geht es übrigens nächste Woche. Am Freitag gewinne ich nämlich im Euro-Lotto. Das spür‘ ich … irgendwie.

Drei Dinge, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde:

Also wirklich. Diese Frage hat mir Albträume beschert. Überlegen Sie mal: Auf einsamen Inseln gibt es nichts. N-I-C-H-T-S!!!! Kein Strom, kein fließend Wasser, kein Klo… Nur fiese Viecher. Schlangen womöglich. Und natürlich alle giftig. Und nachtaktiv. Da kriegt man kein Auge zu. Zu Essen gibt es auch nichts. Höchstens Fallobst. Und das Trinkwasser muss man irgendwie aufsammeln. Ach nee: Da regnet es ja gar nicht. Da scheint nur die Sonne. Den ganzen Tag. Und nachts wird es bitterkalt. Sagte ich schon, dass es auch keine Zentralheizung gibt? – Was für eine Frage. Furchtbar!!!

Wen ich gern mal treffen würde:

Meine Wiedergeburt. Also mich selbst in sagen wir mal 500 Jahren (Hoffentlich ist meine Reinkarnation kein Stein. Dann wäre das Treffen wohl etwas einsilbig…)

Was ich (die ModeratorenInnen) immer schon mal im Radio sagen (lassen) wollte:

Ha! Das erzähle ich HIER doch nicht. Da müssen Sie schon das Programm hören. Und wenn Sie dann mal etwas ganz besonders superduper Schlaues hören, dann … ist klar, ne?

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