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Nathaniel Rateliff

22. Februar 2020, 19:05 Uhr

Wir haben mit Night Sweats-Sänger Nathaniel Rateliffs über die Entstehung seines Solo-Album gesprochen und haben die irischen Singer-Songwriterin Eleanor McEvoy zum Gespräch getroffen. Außerdem stellt Harald Mönkedieck den britischen Sänger und Songwriter Ben Watt vor.

CD-Cover: And It's Still Alright [Quelle: Caroline]
Nathaniel Rateliff: And It's Still Alright [Quelle: Caroline]

Hommage an seinen Freund und Produzenten

Ein rauer, treibender Sound zwischen Soul, Bluesrock, Gospel und Americana. Damit ist Nathaniel Rateliff bekannt geworden – zusammen mit seiner Band The Night Sweats. Doch jetzt hat der 41-Jährige ein Soloalbum veröffentlicht, auf dem Akustikgitarre, Streicher und seine Stimme im Vordergrund stehen. Mit Songs, die intimer und persönlicher klingen, als die, die er mit seiner Band aufgenommen hat.

Erste Ideen für dieses Soloalbum hatte er bereits, während er mit den Night Sweats an deren aktuellem Album arbeitete. Damals hatte er mit der Scheidung von seiner Frau zu kämpfen. Es entstanden Songs, die nicht zum Sound der Band passten. Richard Swift, einer seiner besten Freunde und Produzent der Band, mochte diese neuen Songs sehr. Sie wollten das Soloalbum zusammen machen. Aber dann starb Swift an den Folgen seines Alkoholismus. Einige Songs setzen sich nun mit seinem Tod und dem folgenden Trauerprozess auseinander.

Trotzdem ist es kein deprimierendes Album geworden. Denn obwohl es in den Songs um Trauer und Verlust geht, hat sich Rateliff einen hoffnungsvollen Blick bewahrt. Das drückt auch der Albumtitel aus: "And it’s still alright". Momentan arbeitet Nathaniel Rateliff schon wieder an einem neuen Album mit seiner Band Night Sweats. Wir dürfen also auf mehr neue Musik von ihm in nicht allzu ferner Zukunft hoffen.

Nathaniel Rateliff [5:24 Minuten]

Weitere Themen im Magazin Sounds:

Eleanor McEvoy  [Quelle: Heimat-PR, Shane McCarthy]
Eleanor McEvoy tritt als Solistin im Kito auf. [Quelle: Heimat-PR, Shane McCarthy]

Eleanor McEvoy, irische Musikerin
Nach 25 Jahren kehrte Eleanor McEvoy im November 2019 zurück nach Bremen. Im Kito begleitete sie sich selbst auf Gitarre, Klavier und Geige – und bei einem schwungvollen Folk-Titel auch mit einer Streichholzschachtel. Marcus Behrens traf die Musikerin zum Gespräch.

Eleanor McEvoy, irische Musikerin [7:17 Minuten]

Ben Watt – Storm Damage
Der britische Sänger und Songwriter Ben Watt war viele Jahre lang mit seiner Ehefrau Tracey Thorn ein Teil des Duos Everything But The Girl. Nach einer lebensbedrohlichen Krankheit und einer Phase, in der Ben Watt vor allem als DJ und Labelbetreiber sowie als Verfasser einiger autobiographischer Bücher künstlerisch aktiv war, macht er seit einigen Jahren  wieder Solo-Musik. Sein aktuelles Album "Storm Damage" liefert unter anderem problematische Einblicke in psychische Befindlichkeiten im Brexit-U.K.

Am Mikrofon: Harald Mönkedieck

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 22. Februar 2020, 19:05 Uhr

Playliste:

22. Februar 2020, 19:05 - 22 Uhr, Sounds [PDF, 21 Kb]
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