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Sounds

Fink

9. November 2019, 19:00 Uhr

Er ist ein umtriebiger Geist, stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen, stets auf Tour – Fink. Der britische Musiker arbeitet gearde an einem neuen Album und erzählt im Interview, was ihm so wichtig an seiner Musik ist. Weitere Themen im Magazin Sounds: ein Blick auf neue Alben sowie auf die Sendung "Sounds in concert".

Fink, eigentlich Finian Paul Greenall - der englische Singer-Songwriter, DJ und Musikproduzent bei einem Konzert beim MS Dockville Festival in Hamburg-Wilhelmsburg. [Quelle: DPA, Jazz Archiv/Michi Reimers]
Fink [Quelle: DPA, Jazz Archiv/Michi Reimers]

Fink ist 1972 in St. Ives, Cornwall geboren. Sein bürgerlicher Name ist Finian Paul Greenall. Er lebte über die Jahre in Brighton, Los Angeles, Paris. Seit fünf Jahren ist er in Berlin zu Hause. In den Neunzigern gefragter DJ und Elektro-Produzent, seit Anfang 2000 als Gitarrist, Sänger und Songschreiber unterwegs. Gerade hat er das Studioalbum "Bloom Innocent" veröffentlicht, unterstützt von dem vielseitig erfahrenen Ko-Produzenten Flood.

Zeit und Raum für seine Ideen

Der britische Musiker bleibt nicht lange an einem Ort, sucht die Abwechslung. Doch in den letzten Wochen und Monaten hat er viel Zeit in seinem Tonstudio Silent Green in Berlin Wedding verbracht und konsequent an seiner neuen Platte gearbeitet. "Hier habe ich den Raum mit meinen Ideen und Songs ausgefüllt", erklärt er im Interview. "Ich war keinem Druck ausgesetzt, konnte selbst über die einzelnen Arbeitsschritte bestimmen und so viel Zeit in Anspruch nehmen, wie ich wollte."

"We Watch The Stars", zweiter Track von "Innocent Bloom", ist eine Art Schlüsselsong des Albums. Ein organischer Song, wie Fink es formuliertEr mache heute Stücke, in denen Momente eine wichtige Rolle spielen: "We Watch The Stars" folgt keiner richtigen Songstruktur im Sinne von Strophe, Refrain, Strophe, Bridge – als eine Art Verbindung – Refrain", sagt Fink. "Der Song besteht zur Hälfte aus meinem Gesang und aus Musik."

Sound für Werbeaktion

Fink hat schon einige Alben veröffentlicht, 2006 etwa "Biscuits For Breakfast". Mit dem 2007 veröffentlichten Album "Distance And Time" setzt er völlig neue Akzente in seiner Arbeit und erreicht damit immer mehr Menschen. Die Single der Platte, "This Is The Thing", wird bald sogar der Sound einer Mastercard-Werbeaktion im britischen Fernsehen.

Der britische Musiker versteht sich nach wie vor nicht als traditioneller Songwriter. Er will weg von der traditionellen Songstruktur, weg vom Rhythmus hin zur Atmosphäre. Auf seinem siebten Album präsentiert er sich wieder einmal von einer neuen Seite: Er entfernt sich immer mehr von der Songstruktur, setzt auf Atmosphäre und lässt mehr Raum für seine Stimme. Musikalisch hat er spannende Momente eingefangen und atmosphärisch dichte Songs mit zartem Klavier, ohrenbetäubender Gitarre und seinem souligem Gesang kreiert.

Fink, britischer Musiker [6:15 Minuten]

Weitere Themen

Ein Blick auf neue Alben sowie auf die "Sounds in concert".

Am Mikrofon: Arne Schumacher

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 09. November 2019, 19:05 Uhr

Playliste:

09. November 2019, 19:05 - 20 Uhr, Sounds [PDF, 18 Kb]
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