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Reisen

19. Juli 2020, 12:00 Uhr

Zum Ferienstart beschäftigen wir uns mit dem Reisen in Zeiten von Corona. Reisen – seit wann machen wir das und warum?

Miniaturauto mit Wohnanhänger auf Globus. [Quelle: DPA, Simon Katzer / Imagebroker]
Die Deutschen werden oft als Reise-Weltmeister bezeichnet. Neben Fernreisen sind Feriengebiete im eigenen Land besonders beliebt. [Quelle: DPA, Simon Katzer / Imagebroker]

Reisen – das ist das Gefühl nackter Füße im warmen Sand, das ist Salzwasser im Haar der und der Duft exotischer Gewürze. Weit weg von Zuhause, vom Job, vom Alltag. Einfach mal da sein, wo man nicht alles schon kennt….

Reisen... [2:29 Minuten]

Fakten zum Reisen

Ostsee-Strand [Quelle: Radio Bremen, Martina Raake]
Der Bade- oder Strandurlaub ist die beliebteste Art des Reisens. [Quelle: Radio Bremen, Martina Raake]

2019 sind fast 250 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen gestartet oder dort gelandet. Wir geben immer mehr Geld für unsere Reisen aus. Laut Deutschem Reiseverband allein im letzten Jahr etwa 70 Milliarden Euro. Am liebsten verbringen die Deutschen ihren Urlaub zwischen Kiel und München. Erst danach kommen Spanien und hier vor allem die Balearen, Italien, die Kanaren oder die Türkei. Immer mehr schippern auch auf schwimmenden Hotels über die Meere. Doch dann kam die Corona-Pandemie mit strengen Auflagen – auch für den Tourismus. Allein im April sind deshalb die Übernachtungszahlen um 90 Prozent eingebrochen.

Reisen in Fakten und Zahlen [1:16 Minuten]

Mit den Ohren reisen: Verordnetes Glück in Bhutan?

Das buddhistische Kloster Taktshang in Bhutan. [Quelle: Imago, Shotshop]
Ein Reise nach Bhutan [Quelle: Imago, Shotshop]

Als das Reisen nach Bhutan noch möglich war,  also vor der Corona-Pandemie, sind die Autoren Marek und Anja Steinbuch nach Bhutan gereist, um ein Feature für Bremen Zwei zu machen. Bhutan, das letzte Paradies auf Erden? Ein Shangri-La? Das Königreich mit seinen 770.000 Einwohnern liegt im Himalaja eingeklemmt zwischen China und Indien. Technologie-vergessene, sinnsuchende Touristen haben den Mini-Staat als Hort der Ruhe und der nachhaltigen Lebensweise für sich entdeckt. Denn hier zählt Bruttonationalglück – und erst dann das Bruttosozialprodukt.

Verordnetes Glück in Bhutan

Vom Glück zu reisen

Buchcover: Vom Glück zu reisen [Quelle: Reisedepeschen Verlag]
Philipp Laage: Vom Glück zu reisen, Reisedepeschen Verlag, 2020 [Quelle: Reisedepeschen Verlag]

Der Journalist und Buchautor Philipp Laage erzählt in seinem Buch davon, wie wir heute reisen und warum – klug, kritisch, voller Humor und mit vielen Denkanstößen. Von seinen eigenen Reisen um die ganze Welt hat er unzählige Geschichten aus vielen Ländern mitgebracht.

Info: Philipp Laage: Vom Glück zu reisen. Ein Reisehandbuch: Wo liegt das Paradies? Bin ich ein echter Abenteurer? Warum ist der Strand auf Instagram immer schöner?, Reisedepeschen Verlag, 19,50 Euro

Reiseglück [7:15 Minuten]

Wie geht es der Reisebranche?

Leeres Hotelzimmer mit Bett und Schild "Zimmer Frei" [Quelle: Montage Radio Bremen]
Hotels, Reisebüros und Restaurants müssen während der Corona-Pandemie mit hohen Verlusten kämpfen. [Quelle: Montage Radio Bremen]

Sommer, Sonne, Strandurlaub – das fällt in diesem Jahr für viele Urlauberinnen und Urlauber aus. Zwar war Deutschland schon immer das Lieblingsreiseziel Nummer eins der Deutschen, trotzdem verändert sich jetzt viel in der Reisebranche. Denn Hotels, Reisebüros und Restaurants müssen mit hohen Verlusten kämpfen. Für einige Unternehmen, wie ein Internetportal aus Bremen, ist die neue Wirtschaftslage auch eine Chance. Reporterin Lisa-Maria Röhling hat sich angeschaut, wie die Tourismusbranche mit der neuen Art des Reisens umgeht.

Wie geht es der Reisebranche? [4:10 Minuten]

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 19. Juli 2020, 12 bis 14 Uhr

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