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Niederdeutsches Hörspiel

Bishorst

von Gudrun Münster

25. März 2018, 18:05 Uhr

Am Karfreitag des Jahres 1745 verschwand das holsteinische Dorf Bishorst für immer in der Nordsee. Über die Menschen, die bei dieser verheerenden „Stillfreedagsfloot“ ums Leben kamen, sind in der Chronik des Nachbardorfes Haselau noch heute einige spärliche Eintragungen zu finden.

Überschwemmte Kleingartengrundstücke [Quelle: Werner Steinmeyer]
Am Karfreitag 1745 wird das Dorf Bishorst von der verheerenden "Sillfreedagsfloot" heimgesucht. [Quelle: Werner Steinmeyer]

Hörprobe: Bishorst [3:34 Minuten]

Die Autorin hat daraus ein Spiel entwickelt, in dem es nicht allein um die Naturkatastrophe geht, sondern in dem sie auch ein Bild vom Alltagsleben in einem norddeutschen Dorf um die Mitte des 18. Jahrhunderts zeichnet.

Mitwirkende:

  • Walter Arthur Kreye: Erzähler
  • Rolf Becker: Pastor
  • Ruth Bunkenburg: Frau Witten  
  • Hans Rolf Radula: Frerk Lagan 
  • Elsbeth Kwintmeyer: Frau Lagan
  • Hans-Jürgen Ott: Schuster
  • Ursula Hinrichs: seine Frau

In weiteren Rollen:

Michael Augustin, Frank Grupe, Hela Hinrichs, Bernd Wiegmann und Ingrid Waldau 

Niederdeutsches Hörspiel von Gudrun Münster
Regie: Claus Boysen

Gudrun Münster(*1928 in Uetersen) machte in ihrer Geburtsstadt das Abitur und arbeitete dann in der Landwirtschaft. Später arbeitete sie in der freien Wirtschaft und bei Behörden. 1970 bekam die heute 90-jährige Schriftstellerin als erste Frau den Freudenthal Preis.

Produktion: Radio Bremen mit dem NDR, 1980

Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen dieses Hörspiel nicht zum Nachhören anbieten.

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