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Väter und Töchter

Kriminalhörspiel von Thilo Reffert

6. Juli 2020, 21:05 Uhr

Ex-Kommissar Fischer liegt mitgenommen in der Klinik, als seine ehemalige Assistentin Annika de Beer zum Krankenbesuch erscheint. Doch sie bringt nicht bloß Blumen mit, auch eine Bitte: Ein junger Russe – Asylantrag abgelehnt, Aufenthalt seit Jahren geduldet – soll abgeschoben werden. Sie selbst hat das ausgelöst, durch eine übereifrige Festnahme (Verdacht auf Waffengeschäfte, Russen-Mafia).

Illustration: "Väter und Töchter" [Quelle: ARD, Jürgen Frey]
Radio Tatort "Väter und Töchter" [Quelle: ARD, Jürgen Frey]

Könnte Fischer da nicht seinen alten Kollegen in der Zentralen Abschiebestelle anrufen? Aber Fischer lehnt ab. Dafür will er alles zum Fall (Doppelmord, er Russe, sie Magdeburgerin) und dem Stand der Ermittlungen wissen. Mal abgesehen davon, dass Annika derartige Informationen gar nicht nach draußen geben darf: Sie hat nicht die mindeste Lust auf eine seiner beliebten Lehrvorführungen. Allerdings weiß Fischer viel über die sowjetischen Waffenbrüder – von damals, als sie in der DDR stationiert waren.

Womöglich ist es die Vergangenheit, die den Russen und seine Magdeburgerin eingeholt hat? Wenn man die Akte jetzt hier hätte! Annika hat sie: auf dem Laptop in ihrer Tasche.

Hörprobe [1:40 Minuten] Podcast und Download

Mitwirkende:

  • Hilmar Eichhorn
  • Bianca Nele Rosetz
  • Corinna Waldbauer

Regie: Götz Fritsch
Produktion: MDR 2013
Länge: 53`19

Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, lebt bei Berlin. Nach mehreren Theaterstücken mit "Hellas Sonntag" (MDR 2002) fürs Hörspiel entdeckt. Weitere Hörspiele u. a.: "Zett“ (WDR 2004), „Queen Mary III“ (MDR 2007), "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" (WDR 2008), "Nina und Paul" (Dlf Kultur 2011) und "Die Entdeckung Spielofaniens" (SWR/WDR 2015). Außerdem schreibt er für den MDR seit "Schlusslicht" (2009) die ARD Radio Tatorte, zuletzt "Auslöschung" (2019). Für "Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle" (MDR 2009) wurde er mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Deutschen Hörspielpreis der ARD 2010 und dem ARD Online Award ausgezeichnet.

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