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Das Geheimnis von Schloß Greifenklau

Kriminalparodie von Gerd Angermann und Georg Walter Heyer

13. Oktober 2019, 18:05 Uhr

In den 1960er Jahren erlebte das deutsche Kriminalhörspiel eine seiner Blütezeiten. Serien wie "Dickie Dick Dickens" oder "Paul Temple" begeisterten bundesweit ein Millionenpublikum durch eine geglückte Mischung aus Spannung und hohem Unterhaltungswert. Fesselnd in dieser Zeit waren aber nicht nur die bekannten Straßenfeger.

1961: Hörspielproduktion von Dickie Dick Dickens im Studio [Quelle: Radio Bremen]
1961: Hörspielproduktion von Dickie Dick Dickens im Studio

Die Radio-Bremen-Produktion "Das Geheimnis von Schloß Greifenklau" nimmt es mit jedem gut gemachten Krimi auf. Mal ganz abgesehen davon, dass man nicht so ganz genau weiß, was die beiden an keine Arbeitszeit gebundenen Detektive Naumann und sein Assistent Bob eigentlich so treiben. Gut gemeinte Warnungen schlagen sie in den Wind, statt dessen ihre Kragen hoch und machen sich um Mitternacht auf zu einem verdächtigen Zahnarzt.

Im Kohlenkeller des Arztes finden die beiden die Leiche von Daniel O'Murphy, Reisender in Hosenträgern Marke "Bombensicher". Zwischen dessen Schneidezähne eingeklemmt entdecken sie Frauenhaare: blond, ohne Kaltwelle und mit gespaltenen Haarspitzen. Sie schließen daraus sofort: Der Tote muss bei einer Blondine angebissen haben …

Mitwirkende:

  • Werner Bruhns
  • Gustav Rothe
  • Herbert Steinmeztz u. a.

Regie: Günter Siebert
Produktion: RB 1962
Länge: ca. 54`

Gerd Angermann, geboren 1923, war von 1945 bis 1947 Dramaturg in Leer, ab 1948 Schauspieler, Journalist und freier Autor. Als Drehbuchautor adaptierte er insbesondere historische und zeitkritische Romane.

Georg Walther Heyer, geboren 1924, studierte nach dem Zweiten Weltkrieg Romanistik und Anglistik. Er arbeitete als Schriftsteller und Übersetzer. Außerdem veröffentlichte er u.a. zusammen mit Gerd Angermann verschiedene kabarettistische Texte.

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