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Gesprächszeit

Margarita Broich

Schauspielerin und Fotografin

18. April 2019, 18:05 Uhr

Schauspielerin Margarita Broich ist gerade im Kino in der Kinderkomödie "Unheimlich perfekte Freunde" zu sehen und am Karfreitag gibt's im Ersten ein Wiedersehen mit "Adelheid Jansen" im Film "Meine Mutter spielt verrückt". Doch die gelernte Fotografin macht auch mit Bildern ihrer schauspielernden Kollegen Furore.

Margarita Broich [Quelle: Jasmin Schreiber PR, Renate Neder]
Margarita Broich [Quelle: Jasmin Schreiber PR, Renate Neder]

Ob Kino oder Fernsehen, derzeit kommt man an Margarita Broich kaum vorbei. Neben ihren aktuell laufenden Produktionen wird im Mai auch ein neuer Frankfurt-Tatort mit ihr in der Rolle der Hauptkommissarin Anna Janneke zu sehen sein. Eine Rolle, für die sich Margarita Broich übrigens nicht nur einen Mann, sondern vor allem auch ein besonderes Auto gewünscht hat.

Ich dachte, da muss jetzt mal ein bisschen was her. Mit Charakter. Und dann haben sie mir so einen alten Porsche 924, der diese traurigen Kamelaugen hat, gegeben. Ich hab das Auto mittlerweile echt gern, obwohl man nicht aussteigen kann, ohne dass man aussieht wie 70.

Aktuelle TV- und Kinofilme

19. April 2019, 20:15 Uhr, Das Erste: "Meine Mutter spielt verrückt"
12. Mai 2019, 20:15 Uhr, Das Erste: Tatort Frankfurt
Derzeit im Kino in Bremen: "Unheimlich perfekte Freunde"

"Breuch" oder "Bruch"?

In unserer "Gesprächszeit" klären wir nicht nur die richtige Aussprache ihres Nachnamens, sondern erzählen auch die Geschichten, die es zu ihrem besonderen Vornamen gibt. Wir sprechen mit Margarita Broich über die berufliche Zusammenarbeit mit Männern wie Heiner Müller und mit Frauen wie Hermine Huntgeburt. Die Schauspielerin spricht über Kinder und Enkelkinder, erzählt von ihrer Kindheit mit Gott und der Liebe zur Bühne.

Wir sind natürlich auch viel durch die Welt gereist mit dem Berliner Ensemble. In Japan klatschen die Leute ganz schnell, ganz kurz und dann ist es sofort vorbei. Wir haben in Indien gespielt, da wird vollkommen normal telefoniert, rein und rausgegangen, die Tür ist offen. Und wir haben mal in Argentinien gespielt, da hatten wir 35 Minuten Applaus und die Leute haben sich die T-Shirts ausgezogen, das war eigentlich eher wie eine Fußballveranstaltung

Im Fokus: Schauspieler nach ihren großen Auftritten

Und ob sie sich selbst  lieber als Fotografin oder als Schauspielerin bezeichnet – auch das werden Sie hören. Denn Fotografin war der erste Beruf, den Margarita Broich gelernt hat, bevor sie auf den großen Bühnen Deutschlands Karriere machte.

Am Theater Bochum habe ich das erste Mal Theaterproben gesehen. Und dann war ich auf einmal in diesem Proben-Prozess und musste da fotografieren und fand das so überwältigend, dass ich dann irgendwie gar nicht mehr ausgelöst und die Kamera vergessen hatte.

In ihren Serien mit Bildern von Schauspielerinnen und Schauspielern nach dem Auftritt hat sie bereits mehrere Ausstellungen und zwei Bildbände gefüllt. Zu den Porträtierten gehören unter anderem Ben Becker als Tod nach einem "Jedermann", Dietmar Bär in der Badewanne und Klaus Maria Brandauer nachdem er zehn Stunden Wallenstein gespielt hatte.

Ich glaube schon, dass sich da meine beiden Berufe fröhlich die Hand gegeben haben.

Über die besondere Schönheit dieser Bilder erzählt uns die Schauspielerin mehr – und auch die Geschichte, warum das Foto von Kate Winslet beinahe nichts geworden wäre.

Das Gespräch zum Anhören:
"Ich hatte Lust auf ein spezielles Auto" – Margarita Broich [37:06 Minuten]

Moderation: Anja Goerz

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 18. April 2019, 18:05 Uhr

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