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Bremen Zwei Sendungen ARD-Radiofestival

Unsere Jazz-Mitschnitte beim ARD Radiofestival

Mitschnitte aus dem Jazz-und Pop-Bereich

Mit besonderen Sendungen beteiligt sich Radio Bremen am diesjährigen Festival. Wir senden Mitschnitte mit Betty Carter und ihrem Trio, John Scofield & Jon Cleary und stellen das Bremer Bertholds Records vor.

Betty Carter [Quelle: Jaroslav Zastoupil]
Betty Carter (1930-1998) [Quelle: Jaroslav Zastoupil]

Montag, 10. August um 23:30 Uhr
Look What I Got! - Betty Carter und ihr Trio 1987 in Bremen

Sie ist eine der großen Sängerinnen der Jazzhistorie. Aber Betty Carter ist mehr als das. Betty Bebop, wie Lionel Hampton sie taufte, bestand stets auf künstlerischer und ökonomischer Unabhängigkeit. Damit wurde die Amerikanerin zur Vorreiterin selbstbestimmter Frauen im Jazz-Business. Ihre Fähigkeiten als Scat-Vokalistin, kombiniert mit einer starken Persönlichkeit, machten sie zu einer fesselnden Performerin. Als versierte Bandleaderin hatte sie ein gutes Gespür für Talente. Beim Radio Bremen-Festivalkonzert im Herbst 1987 saß etwa Stephen Scott am Klavier, gerade 18 Jahre jung.

Jon Cleary und John Scofield stehen vor einer weißen Wand.  [Quelle: Saudades, Hall/Gravel]
Am 20. November treten John Scofield und Jon Cleary in der Music Hall Worpswede auf. [Quelle: Saudades, Hall/Gravel]

Donnerstag, 20. August um 23:30 Uhr
Celebrating New Orleans - John Scofield & Jon Cleary 2019 in Worpswede

John Scofield gehört zu den überragenden Jazzgitarristen der Gegenwart. Dabei muss der Begriff Jazz weit gefasst werden. Der US-Amerikaner hat immer wieder gezeigt, dass er sich in alle möglichen Stilistiken einzufühlen versteht. Unter dem Titel "Piety Street" erschien 2009 seine Album-Hommage an die Gospel- und R&B-Tradition von New Orleans. Wichtigster Partner war der Sänger und Pianist Jon Cleary. Der gebürtige Engländer hat den Sound von New Orleans verinnerlicht wie wenige andere. Auf seiner Europa-Tour servierte das spielfreudige Duo ein süffig-beseeltes Roots-Programm im New Orleans-Style.

Nicolas Bild und Anton Berthold [Quelle: Berthold Records]
von links: Die Gründer Nicolas Bild und Anton Berthold [Quelle: Berthold Records]

Dienstag, 25. August um 23:30 Uhr
Jazz is now - Das Bremer Label Berthold Records

Wie die meisten unabhängigen Jazzlabels ist auch Berthold Records aus musikalischer Leidenschaft heraus entstanden. Das Bremer Unternehmen von Anton Berthold und Nicholas Bild verbindet norddeutsche Lässigkeit mit einer weltoffenen Perspektive. Jazz wird als Ausdruck jugendlicher Modernität gesehen. So findet man im Berthold-Katalog eine bunte Mischung unterschiedlichster Ausdrucksformen: von der Vokalkunst der brasilianischen Sängerin Dani Gurgel über den vielfarbig schillernden Bigband-Sound von Fette Hupe aus dem deutschen Norden bis zum Groove-Universum der französischen Gruppe Ozma.

CDs [Quelle: Radio Bremen, Tammo Jans]
Büromaterial wie CDs und DVDs sollten Sie sammeln und wie Altbatterien bei Recyclingstationen abgeben. [Quelle: Radio Bremen, Tammo Jans]

Freitag, 28. August um 23:30 Uhr
Review - Jazz-Neuerscheinungen

"File Under Jazz" – mit diesem Hinweis versehen einige Plattenlabels vorsichtshalber ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter „Jazz“ einsortiert wird, ist natürlich immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Immer freitags präsentieren deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals die aktuell bemerkenswerten Neuerscheinungen des Jazz.

CDs [Quelle: Radio Bremen, Tammo Jans]
Büromaterial wie CDs und DVDs sollten Sie sammeln und wie Altbatterien bei Recyclingstationen abgeben. [Quelle: Radio Bremen, Tammo Jans]

Freitag, 11. September um 23:30 Uhr
Review - Jazz-Neuerscheinungen

"File Under Jazz" – mit diesem Hinweis versehen einige Plattenlabels vorsichtshalber ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter „Jazz“ einsortiert wird, ist natürlich immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Fans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Immer freitags präsentieren deshalb die Autor*innen des ARD Radiofestivals die aktuell bemerkenswerten Neuerscheinungen des Jazz.

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