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ARD-Radiofestival

Radiofestival am 31. August 2019

31. August 2019, 20:00 Uhr

Mit Franz Ignaz Becks Oper "L'isle dèsert" und Gesangssolisten, der La Stagione Frankfurt und dem Sprecher Dominique Horwitz beginnt der Samstagabend. Es ist die Aufnahme der Premiere vom 17. Mai im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses. Nach weiteren Aufnahmen vom Festival stellt Horst Evers fest: Früher war ich älter.

Dominique Horwitz [Quelle: SWR/Brinkhoff-Moegenburg]
Dominique Horwitz agiert als Sprecher [Quelle: SWR/Brinkhoff-Moegenburg]

20:04 Uhr: Oper
Schwetzinger SWR Festspiele
Franz Ignaz Beck: L'iste dèsert

"Neuland" war dieses Jahr das Motto der Schwetzinger SWR Festspiele. Dazu passt die Wiederentdeckung der Oper "L’isle dèsert" von Franz Ignaz Beck, die jetzt 240 Jahre nach ihrer Premiere erstmals in Deutschland aufgeführt wurde.

Die Erkundung von "Neuland" war ein bedeutsames Phänomen im 18. Jahrhundert, meist verbunden mit der Begegnung fremder Kulturen. Diese Erkundung konnte aber auch unfreiwillig enden, auf einer unbekannten Insel – so wie in Pietro Metastasios Opernlibretto "L'isola disabitata" (Die wüste Insel). Franz Ignaz Beck hat es 1779 in Bordeaux als "L'isle déserte" vertont; sehr ungewöhnlich, da sich italienische Libretti normalerweise nicht auf die französische Opernbühne verirrten. Diese Konstellation gewinnt durch die avancierte Orchestersprache des "Mannheimer" Migranten Beck noch zusätzlich an Reiz.

Franz Ignaz Beck: L’isle déserte. Opéra comique
nach einem Libretto von Pietro Metastasio
mit neu verfassten gesprochenen Texten von Sigrid Behrens

Mitwirkende:
Ana Maria Labin, Sopran
Theodore Browne, Tenor
Samantha Gaul, Sopran
Fabian Kelly, Tenor
Dominique Horwitz, Sprecher
La Stagione Frankfurt
Leitung: Michael Schneider

Aufnahme der Premiere am 17. Mai 2019 aus dem Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses

Andreas Ottensamer [Quelle: SWR/SSF/Decca Classics/Katja Ruge]
Der Klarinettist Andreas Ottensamer [Quelle: SWR/SSF/Decca Classics/Katja Ruge]

Anschließend:
Schwetzinger SWR Festspiele

Höhepunkte aus den Konzerten mit den diesjährigen Artists in Residence: dem Cellisten Jean-Guihen Queyras und dem Klarinettisten Andreas Ottensamer.

Zwei Volksweisen aus Armenien und Griechenland: Djourjouna und Hasapiko
Jean-Guihen Queyras - Violoncello
Sokratis Sinopoulos - Lyra
Bijan Chemirani, Keyvan Chemirani – Perkussion

Joseph Horovitz: Sonatine für Klarinette und Klavier
Andreas Ottensamer - Klarinette
Julien Quentin – Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur KV 563
Daniel Sepec - Violine
Tabea Zimmermann - Viola
Jean-Guihen Queyras - Violoncello

Aufnahmen vom 2. bis 24. Mai aus dem Jagdsaal des Schwetzinger Schlosses und in der Alten Wollfabrik, Schwetzingen

Horst Evers [Quelle: WDR/Anja Limbrunner]
Horst Evers, Kabarettist [Quelle: WDR/Anja Limbrunner]

23:00 Uhr: Kabarett
Früher war ich älter – Horst Evers liest und erzählt
Soloprogramm von und mit dem Geschichtenerzähler, Teil 2

Horst Evers liest. Und erzählt. Und das ist gut so. "Früher war ich älter“ heißt sein neues Bühnen-Programm. Ein Thema, dass früher oder später jeden von uns betreffen wird und schon aus diesem Grund unbedingt frühzeitig gehört werden muss.

Horst Evers beantwortet schlicht und satirisch die ewigen Fragen der Menschheit: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das weit? Muss ich da mit? Es geht also schlicht und ergreifend um das große Ganze. Es ist ein Rückblick auf die Zukunft. Also zumindest auf die, mit der man vielleicht mal gerechnet hätte. Denn schließlich wissen wir alle nicht, welche Vergangenheit uns erwartet, wenn wir schon bald auf das Demnächst zurückschauen. Realistisch gesehen: Das neue Programm von Horst Evers bietet wieder wunderbare neue Geschichten, sehr viel zum Lachen, vielleicht ein Lied, eher keinen Tanz und garantiert keine Tiere. Aber ein Bestseller: Das wird dieses Programm früher oder später sicher werden.

Aufnahme vom 22. Februar 2019 aus dem Comedia Theater, Köln

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 31. August 2019, 15:25 Uhr

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