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Coronakrise

Theaterschaffende im Homeoffice

2. April 2020

Die Theater haben den Spielbetrieb eingestellt, um die Übertragung des Corona-Virus zu verzögern. Inzwischen wird auch in den meisten Häusern nicht mehr geprobt, denn selbst dafür treffen mehr Menschen auf kleinem Raum zusammen, als es derzeit ratsam ist. Auf Bremen Zwei erzählen Künstler*innen, wie sie diese Zeit erleben.

Blick auf die Bühne eines Theaters [Quelle: Radio Bremen, Martina Raake]
Leere Säle, die Theater mussten wegen der Coronakrise ihren Spielbetrieb einstellen. [Quelle: Radio Bremen, Martina Raake]

Choreograph Tomas Bünger: "Ich vermisse die Lebendigkeit."

Der Choreograph Tomas Büner hat am Bremer Theater zusammen mit Alice Zandwijk eine moderne Version von Frank Wedekinds "Frühlingserwachen" geschaffen.

Autor/-in: Tomas Bünger
Länge: 1:19 Minuten
Datum: Montag, 30. März 2020
Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Normalweise berichten wir oft aus dem Theater, über neue Stücke und über die Menschen, die dahinter stecken. Aber das öffentliche Kulturleben findet zur Zeit nicht statt. Was machen, denken und fühlen die Künstler*innen in dieser Zeit? Denn wohl kaum einer Gruppe liegt das "Homeoffice" ferner als Theaterschaffenden. Wir lassen betroffene Künstler zu Wort kommen. Den Anfang macht Tomas Bünger, der lange Zeit dem Ensemble des Bremer Tanztheaters angehörte und inzwischen als freischaffender Choreograph arbeitet. Zuletzt hat er am Bremer Theater zusammen mit Alice Zandwijk eine moderne Version von Frank Wedekinds "Frühlingserwachen" geschaffen.

Gedanken von Regisseur Paul-Georg Dittrich

Gedanken von Paul-Georg Dittrich, Regisseur am Theater Bremen.

Autor/-in: Tomas Bünger
Länge: 1:10 Minuten
Datum: Dienstag, 31. März 2020
Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Für die Künstlerinnen und Künstler ist es ja nicht nur wichtig, gemeinsam etwas zu erschaffen, sondern auch ganz wichtig, dann mit diesen Ideen vor Publikum auftreten zu können. Für Theaterschaffende ist die Premiere der Höhepunkt nach wochenlangen Proben – und wenn so ein Höhepunkt ausfällt, entsteht eine unbeschreibliche Leere. Auf dem Spielplan des Theaters Bremen stand für den 15. März die Oper "Falstaff" als Premiere. Aber zwei Tage davor wurde der Spielbetrieb wegen der Corona-Krise eingestellt. Gedanken von Regisseur Paul-Georg Dittrich.

Dramaturgin Simone Sterr: kein "Schäfchen im Trockenen"

Simone Sterr, Dramaturgin am Theater Bremen, nimmt uns mit in die Welt, aus der sie gerissen wurde, als der Spielbetrieb vor nun fast drei Wochen eingestellt wurde. Es geht um die Proben zu "Schäfchen im Trockenen", einem Jugendtheaterstück, dessen Premiere eigentlich am 17. April auf dem Spielplan gestanden hatte.

Autor/-in: Simone Sterr
Länge: 2:50 Minuten
Datum: Mittwoch, 1. April 2020
Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Simone Sterr, Dramaturgin am Theater Bremen, nimmt uns mit in die Welt, aus der sie gerissen wurde, als der Spielbetrieb vor nun fast drei Wochen eingestellt wurde. Es geht um die Proben zu "Schäfchen im Trockenen", einem Jugendtheaterstück, dessen Premiere eigentlich am 17. April auf dem Spielplan gestanden hatte.

Guido Gallmann: Ausblick auf den Herbst

Wohl kaum einer Gruppe liegt das Wort "Homeoffice" ferner, als Theaterschaffenden. Wir lassen in dieser Woche jeden Tage eine/n zu Wort kommen. Heute nimmt uns Guido Gallmann aus dem Schauspielensemble des Theaters Bremen mit in die Zukunft – in den Herbst dieses Jahres... Es geht um eine besondere Wiederaufnahme mit Liedern von Tom Waits unter der Regie von Klaus Schumacher.

Autor/-in: Guido Gallmann
Länge: 2:08 Minuten
Datum: Donnerstag, 2. April 2020
Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Heute nimmt uns Guido Gallmann aus dem Schauspielensemble des Theaters Bremen mit in die Zukunft – in den Herbst dieses Jahres... Es geht um eine besondere Wiederaufnahme eines Stückes mit Liedern von Tom Waits unter der Regie von Klaus Schumacher, das vor sieben Jahren, im Februar 2013, Premiere hatte.

Poetisches von Julian Anatol Schneider

Um die Übertragung des Corona-Virus zu verzögern, findet zurzeit kein Theater mehr statt. Auf Bremen Zwei erzählen Künstler*innen, wie sie diese Zeit erleben. Der Schauspieler Julian Anatol Schneider vom MOKS, also dem Kinder- und Jugendtheaterensemble des Theaters Bremen, hat die freie Zeit zuhause genutzt, um kreativ etwas zu schreiben - herausgekommen sind Haikus und Elfchen - Gedichte also. Eine Kostprobe zum Anhören.

Autor/-in: Julian Anatol Schneider
Länge: 1:16 Minuten
Datum: Freitag, 3. April 2020
Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Um die Übertragung des Corona-Virus zu verzögern, findet zurzeit kein Theater mehr statt. Auf Bremen Zwei erzählen Künstler*innen, wie sie diese Zeit erleben. Der Schauspieler Julian Anatol Schneider vom MOKS, also dem Kinder- und Jugendtheaterensemble des Theaters Bremen, hat die freie Zeit zuhause genutzt, um kreativ etwas zu schreiben - herausgekommen sind Haikus und Elfchen - Gedichte also. Eine Kostprobe zum Anhören.

Gespräch mit Michael Börgerding

Viele Menschen zeigen sich solidarisch mit den Kulturschaffenden, die die Koronakrise besonders hart trifft. Sie verzichten beispielsweise darauf, die Karten, die sie für Theatervorstellungen gekauft haben, zurückzugeben. Eine tolle Geste, aber man kann die Karten auch umtauschen und die Vorstellungen später anschauen. Das Theater Bremen, das Oldenburgische Staatstheater, die Bremer Shakespeare Company, das Stadttheater Bremerhaven und viele andere – sie alle können erst einmal nichts aufführen. Was die Solidarität der Menschen konkret bedeutet, darüber hören Sie ein Gespräch mit Michael Börgerding, Intendant am Theater Bremen.

Autor/-in: Michael Börgerding
Länge: 5:13 Minuten
Datum: Mittwoch, 1. April 2020
Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Viele Menschen zeigen sich solidarisch mit den Kulturschaffenden, die die Koronakrise besonders hart trifft. Sie verzichten beispielsweise darauf, die Karten, die sie für Theatervorstellungen gekauft haben, zurückzugeben. Eine tolle Geste, aber man kann die Karten auch umtauschen und die Vorstellungen später anschauen. Das Theater Bremen, das Oldenburgische Staatstheater, die Bremer Shakespeare Company, das Stadttheater Bremerhaven und viele andere – sie alle können erst einmal nichts aufführen. Was die Solidarität der Menschen konkret bedeutet, darüber hören Sie ein Gespräch mit Michael Börgerding, Intendant am Theater Bremen.

Theater ohne Theater in der Region – ein erster Überblick

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 03. April 2020, 12:40 Uhr

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