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Luchs 293

Wo geht's lang?

Kinder- und Jugendbuchpreis

9. Juni 2011

Das Buch

Noch bevor es Buchstaben gab, haben Menschen Karten angefertigt, um ihre Umwelt abzubilden. Doch nicht immer haben sie sich die Erde so vorgestellt, wie wir sie heute sehen!

Ausschnitt Buchcover [Quelle: Gerstenberg]
Heekyoung Kim: Wo geht's lang? Mit Illustrationen von Krystyna Lipka-Sztarballo, Gerstenberg Verlag, 12,95 Euro [Quelle: Gerstenberg]

Dieses einzigartige Sach-Bilderbuch widmet sich den Karten und ihrer faszinierenden Geschichte: Von den Stockkarten der Marshall-Inseln, bei denen Muscheln die Lage einzelner Inseln bezeichnen, über den in Marmor gemeißelten Stadtplan des antiken Rom, Sternkarten und U-Bahn-Pläne heutiger Großstädte bis hin zur genetischen "Karte" eines jeden Menschen, der DNA. All diese Karten dienen dazu, sich ein "Bild von der Welt" zu machen und seinen Weg in dieser Welt zu finden.

Das Buch entstand in Zusammenarbeit der koreanischen Autorin Heekyoung Kim mit der polnischen Illustratorin Krystyna Lipka-Sztarballo. Der einfache, poetische Text und die kunstvollen Zeichnungen laden ein zu einer Entdeckungsreise der ganz besonderen Art.
Mit ausführlichen Informationen zu den einzelnen Karten im Anhang.

"Dieses wunderbare Buch ist eine Reise in die Vergangenheit und ein schöner Blick auf die Welt." – quergelesen.de

"Auf angenehm pädagogische Art fördert das Buch das Lesenlernen von Karten und Kulturen." – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Autorin

Heekyoung Kim [Quelle: Gerstenberg]

Heekyoung Kim, wurde 1977 in Busan, Korea, geboren. Sie hat Kunstgeschichte und Philosophie studiert. Ihre Arbeit als Museumspädagogin am Kunstmuseum Seoul inspirierte sie dazu, ihr erstes Kinderbuch zu schreiben. Sie hört morgens gern dem Regen und den Vögeln zu und mag es, blinde Menschen durch Museen zu führen



Die Illustratorin

Krystyna Lipka-Sztarballo [Quelle: Gerstenberg]

Krystyna Lipka-Sztarballo wurde 1949 geboren. Sie studierte Innenarchitektur an der Kunstakademie Warschau. Anschließend arbeitete sie als Bühnenbildnerin und Modedesignerin, bis sie sich 1989 dem Illustrieren von Kinderbüchern zuwandte. Mittlerweile sind mehr als 30 Titel von ihr erschienen, viele davon wurden ausgezeichnet. Sie gründete die erste Vereinigung von Illustratoren in Polen und engagiert sich für deren Förderung.

Der Übersetzer

Hans-Jürgen Zaborowski  wuchs auf und lebt heute in Frankfurt am Main. Er studierte Ostasiatische Sprachen, Geschichte und Kultur des Fernen Ostens, historische und komparatistische Linguistik und Kulturanthropologie  an der Goethe Universität in Frankfurt.  Er unterrichtete erst an der Frankfurter Universität, zog 1971 nach Seoul um, wo er an der Hankuk University of Foreign Studies  arbeitete. 1978 verließ er Korea als Professor.
Er arbeitete dann an der Goethe Universität, am Ostasiatischen Seminar und an der Universität in Bonn (Seminar für Orientalische Sprachen).  In 1986 wurde er Direktor der Koreanischen Abteilung an der Freien Universität Berlin. Hier blieb er bis zu seiner Pensionierung 2002.  Seit 2004 bietet er Kurse in koreanischer Kultur und Geschichte an der Goethe Universität Frankfurt an und engagiert sich im Bereich der koreanischen Studien.

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