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Buch-Tipp

Der ewige Faschismus

4. Februar 2020

Umberto Eco war ein begnadeter Romanschreiber und ein Intellektueller par excellence, der sich stets in die große und kleine Politik einmischte. Der Hanser Verlag hat nun einige seiner Aufsätze unter dem Titel "Der ewige Faschismus" erstmals auf Deutsch veröffentlicht.

Als Umberto Eco vor fast genau vier Jahren starb, verließ uns nicht nur der begnadete Romanschreiber und Zeichen-Wissenschaftler. Eco war einfach ein Intellektueller par excellence, der sich stets in die große und kleine Politik einmischte. Der Hanser Verlag hat nun einige Aufsätze unter dem Titel "Der ewige Faschismus" erstmals auf Deutsch veröffentlicht.

Autor/-in: Stephan Cartier;Anja Goerz
Länge: 5:06 Minuten
Datum: Dienstag, 4. Februar 2020
Sendereihe: Der Morgen | Bremen Zwei

Mit seinem enormen Wissen und seinem Witz wusste Umberto Eco jedes noch so beklagenswerte Phänomen in der Gesellschaft zu kommentieren, vom schlechten Geschmack in den sozialen Medien bis zum erstarkenden Rechtspopulismus. Seit er vor vier Jahren starb, fehlten seine Beiträge zum öffentlichen Diskurs.

Mit Vernunft gegen die Trostlosigkeit

Fünf seiner Aufsätze sind jetzt erschienen; nicht alle befassen sich mit den Faschismus. Eco schreibt auch über Europa und die Migration. Er greift die gesellschaftliche Stimmung, die Trostlosigkeit, auf. Ihm war es immer wichtig, seinen Lesern neue Denkansätze zu liefern und seine Themen mit Vernunft anzugehen.

Seine Botschaft in diesem Buch: Haltet durch, nehmt den Faschismus wahr, aber bekämpft ihn.

Buch-Infos:
Umberto Eco: Der ewige Faschismus; Hanser Verlag, 78 Seiten; 10 Euro

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 4. Februar 2020, 8:20 Uhr

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