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48-Stunden-Kurzfilm-Wettbewerb

Der Mann im Mond, ein Mops und Bremen

21. September 2018

Auch beim vierten Filmfest Bremen gibt es den 48-Stunden-Kurzfilm-Wettbewerb "Klappe!". Die Aufgabe: Binnen 48 Stunden sollen Kurzfilme entstehen und beim Filmfest-Büro eingereicht werden – in diesem Jahr zum Thema "Der Mann im Mond".

Kurzfilmwettbewerb 'Klappe!' [Quelle: Radio Bremen, Christina Loock]
Standbild aus dem Film 'Moon-Life-Crisis" von Julia Müller [Quelle: Radio Bremen, Christina Loock]

Das Motto passt zum Bremer Raumfahrtjahr "Sternstunden". Dieses Mal hat es eine zusätzliche Bedingung gegeben: In dem maximal fünfminütigen Film muss ein Mops vorkommen! Alle eingereichten Kurzfilme wurden am Eröffnungsabend im Theater Bremen gezeigt. Nach der Präsentation der Filmbeiträge konnte direkt im Saal per Stimmzettel für einen Lieblingsfilm gestimmt werden. Reporterin Christina Loock war für Bremen Zwei mit dabei.

48-Stunden-Kurzfilm-Wettbewerb: Gespräch mit Chrissie Loock [4:19 Minuten]

Kurzfilmwettbewerb 'Klappe!' [Quelle: Radio Bremen, Christina Loock]
Am Ende durfte abgestimmt werden. [Quelle: Radio Bremen, Christina Loock]

Die Mischung macht's

Es gab Minikomödien, bebilderte Gedichte, Liebesgeschichten, animierte Filme und auch Slam-Poetry. Dabei sei der Mann im Mond manchmal ein Mensch, manchmal aber auch eine Puppe gewesen. Dieser stand dann auch schon mal mit dem Bremer Roland oder den Schweinen aus der Sögestraße im Gespräch – ein perfekter Bremen Bezug. Die Unterbringung eines Mops sorgte bei den Filmen für besondere Schmunzel-Momente: Mal war ein Rollmops zu sehen, oder auch Brüste und nicht immer nur der tierische Vierbeiner. Nicht nur für das Publikum ist der Kurzfilm-Wettbewerb ein Highlight, auch die Programmleiterin Ilona Rieke ist immer ganz begeistert über die Mischung der Beiträge:

Bei "Klappe" ist alles vom Smartphone bis zur Profiausstattung mit dabei. Je nachdem wie auch die Teams sich gruppieren – auch von ganz jungen Filmemachern mit deutlich unter 20 Jahren bis zu Leuten, die schon ganz lange Filme machen.

Ilona Rieke, Filmfest Bremen

Das Schöne sei, so Rieke, dass man an nur einem Abend 35 verschiedene Welten sehen könne. Das könne kein Langfilm bieten. Bremen-Zwei-Reporterin Christina Loock war von der Stimmung im Theater begeistert. Es wurde geklatscht, laut gejubelt und gelacht. Natürlich war auch mal nur verhaltenes Klatschen zu hören. Am Ende konnte jeder Zuschauer für zwei Filme abstimmen. Der oder die Gewinnerin werdem am Sonntag, 23. September, bei der Preisverleihung in der Bremer Schauburg bekannt gegeben.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 21. September 2018, 8:36 Uhr

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