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Telefonbuch-Ärger

Sind Örtliches und Gelbe Seiten noch zeitgemäß ?

4. Dezember 2018

Allein in Bremen sind kürzlich über 200.000 Telefonbücher in den Briefkästen gelandet. Darüber sind viele Bürger sauer - weil sie sie nicht brauchen.

Ein Telefonhörer liegt auf einem aufgeschlagenen Telefonbuch [Quelle: Imago, Sepp Spiegel]

Über 205.000 Exemplare des Telefonbuches "Das Örtliche" sind in der Stadt Bremen verteilt worden. Manche hat das vielleicht gefreut, viele Bürger aber auch geärgert. Denn wer die Bücher nicht will, der bekommt ziemlich viel Altpapier ins Haus geliefert. Bremen-Zwei-Reporterin Katharina Guleikoff erklärt im Studio, warum die dicken Schinken in der Post sind und ob man dagegen etwas tun kann.

Telefonbuch ist Gesetz !

"Es gibt da drei Gründe! Der wohl wichtigste: es ist tatsächlich offiziell vorgeschrieben. Im deutschen Telekommunikationsgesetz steht, dass jedem Haushalt mindestens einmal im Jahr ein gedrucktes Telefonbuch zur Verfügung stehen muss. Ein weiterer Grund, es lohnt sich: Durch die hohe Auflage von insgesamt 100 Millionen von Telefonbuch, Gelben Seiten und "Das Örtliche" entscheiden sich viele Unternehmen gerade aus dem Mittelstand für ein Inserat. Noch ein Grund: Auf dem Lande nutzen die Menschen das Buch öfter, da Online-Recherchen wegen der teilweise schlechten Internetverbindungen mühsam sind".

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 4. Dezember, 10:10 Uhr.

Telefonbuch-Flut in den Briefkästen [4:21 Minuten]

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