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Sind wir nicht alle ein bisschen Pippi Langstrumpf?

Gespräch mit Svenja Lüthge, Psychologin

25. September 2019

Seit 70 Jahren ist das stärkste Mädchen der Welt aus der Villa Kunterbunt auch bei uns Kult. Denn da erschien die erste deutsche Ausgabe von Pippi Langstrumpf. Staub hat die Romaheldin von Astrid Lindgren aber noch lange nicht angesetzt, sondern sie ist aktueller denn je.

Pippi Langstrumpf schneidet Spaghetti mit einer Schere [Quelle: Imago, United Archives]
Wer wollte nicht einmal wie Pippi Langstrumpf sein? [Quelle: Imago, United Archives]

Sind wir nicht alle ein bisschen Pippi Langstrumpf? [4:38 Minuten]

"Es wäre schön, wenn wir im Alltag alle tatsächlich ein wenig Pippi Langstrumpf wären", sagt die Psychologin Svenja Lüthge. Mit Pippi als Romanfigur sind viele groß geworden und dass noch heute von ihr gesprochen wird, zeigt was für eine außergewöhnliche Persönlichkeit sie ist.

Pippi steht für Selbstbestimmung, Abenteuer und Superkräfte. Aber sie sei nicht perfekt und habe das Herz am rechten Fleck. Das mache sie zur Identifikationsfigur, so Lüthge. Nicht nur für kleine Mädchen, sondern auch für Jungs und Erwachsene.

Greta Thunberg ist wie Pippi Langstrumpf

Die Psychologin findet, dass die Schwedin Greta Thunberg eine heutige Pippi Langstrumpf sei. Ihre Superkräfte bestehen darin, viele Menschen von einer guten Sache zu überzeugen und neue Impulse für eine junge Generation zu setzen. Und das sei eine tolle Veränderung.

Die jungen Menschen trauen sich wieder etwas zu sagen, aufzustehen und für ihre Sache einzustehen.

Svenja Lüthge, Psychologin

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 25. September 2019, 8:10 Uhr

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