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Bremen Zwei Themen

Leipziger Buchmesse 2019

Highlights von der Messe

19. März 2019

Die Leipziger Buchmesse, das große Treffen von Autoren, Verlagen und Lesern, ist vorbei. Bremen Zwei berichtete live von der Messe.

Wolf Biermann und Katrin Krämer auf der Leipziger Buchmesse. [Quelle: Radio Bremen]

Wolf Biermann und Moderatorin Katrin Krämer auf der Leipziger Buchmesse.

Esther Willbrandt und Autor Martin Becker [Quelle: Radio Bremen]

Esther Willbrandt und Autor Martin Becker auf der Buchmesse

Viele Menschen auf der Buchmesse in Leipzig [Quelle: Radio Bremen]

Blick auf den Stand des Gastlandes Tschechien.

Transparent des Gastlandes Tschechien auf der Leipziger Buchmesse 2019 neben einem Kunstwerk, welches ein ostdeutsches Auto mit Beinen, anstatt Rädern zeigt. [Quelle: Radio Bremen]

Skulptur "Quo vadis" vom tschechischen Künstler David Černý (Trabi mit den 4 Beinen)

Wolf Biermann mit seinem Buch "Barbara" [Quelle: Radio Bremen]

Wolf Biermann mit seinem Buch "Barbara"

Kenah Cusanit [Quelle: Radio Bremen]

Kenah Cusanit, Autorin von "Babel", war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.

Autor Martin Becker [Quelle: DPA]

Martin Becker, Autor von "Warten auf Kafka". Quelle: DPA, Frank May

Blick in die Messehalle der Leipziger Buchmesse. [Quelle: Radio Bremen]

Blick in die Messehalle der Leipziger Buchmesse. 2019 kamen nach offiziellen Angaben rund 286.000 Gäste auf das Messegelände.

Der Sonnenuntergang scheint durch die Glasfront der Leipziger Buchmesse. [Quelle: Radio Bremen]

Abendstimmung in die Messehallen.

In unserer Sondersendung öffnen wir ein "Fenster zur Buchmesse", nach dem Motto: Wie ist es eigentlich wirklich auf der Buchmesse, wer trifft sich da und mit welchem Ziel? Wie funktioniert der Millionenmarkt Self-Publishing? Wie geht es den ÜbersetzerInnen? Was tut sich bei den jungen Literatur-Startups in der digitalen Welt? Außerdem gehen wir mit tschechischen Autoren in die Kneipe. Der Stargast unserer Sendung ist diesmal Wolf Biermann.

Moderatorinnen: Esther Willbrandt und Katrin Krämer

Self Publishing

Poppy J. Anderson stellt ihre Bücher vor [Quelle: Radio Bremen, Nikolas Golsch]
Erfolgreiche Selbstverlegerin – die Autorin Poppy J. Anderson stellt auf der Messe ihre Bücher vor. Reporter Nikolas Golsch hat sie getroffen. [Quelle: Radio Bremen, Nikolas Golsch]

Wenn man als Autor eine tolle Idee für ein Buch hat, aber keinen Verlag findet, der das herausgeben will, dann kann das ganz schön frustrierend sein. Und selbst wenn man einen Verlag findet, kann es oft Jahre dauern, bis das Buch dann endlich im Buchladen liegt. Deswegen verzichten einige Autoren auf die Zusammenarbeit mit einem Verlag und bringen ihre Geschichten selbst auf den Markt, sozusagen im Selbstverlag. Das nennt sich "Self Publishing" – wer jetzt aber an selbstgedruckte Manuskripte mit Heftstreifen statt Buchrücken denkt, der irrt sich gewaltig – mittlerweile betreiben viele Autoren ihren Selbstverlag ziemlich professionell. Nikolas Golsch hat für Bremen Zwei eine Autorin getroffen.

Poppy J. Anderson braucht keinen Verlag [5:43 Minuten]

"Es hat die Richtige getroffen"

Anke Stelling bedankt sich für die Auszeichnung. Sie gewann für "Schäfchen im Trockenen" (Verbrecher Verlag) den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik.  [Quelle: DPA, Hendrik Schmidt]
Anke Stelling freut sich über den Preis der Leipziger Buchmesse. [Quelle: DPA, Hendrik Schmidt]

Die Berliner Schriftstellerin Anke Stelling hat mit "Schäfchen im Trockenen" den ersten wichtigen Buchpreis des Jahres gewonnen. Für das beste Sachbuch wurde Harald Jähner ("Wolfzeit") ausgezeichnet. Und die beste Übersetzung kommt von Eva Ruth Wemme ("Verlorener Morgen" von Gabriela Adamesteanu aus dem Rumänischen). Ein Gespräch mit Bremen Zwei-Reporterin Katrin Krämer über die Preisträgerinnen und den Preisträger.

Verdiente Preisträger [4:18 Minuten]

Freud in neuem Licht

Eine Couch, auf die sich seine Patienten legen mussten; antiken Stauen, Teppiche, ein Fotoapparat oder Apollokerzen – alle diese Dinge hatten eine Bedeutung für Sigmund Freud und die Entwicklung seiner Psychoanalyse. Aber welche?

Lothar Müller [Quelle: Imago, Star Media]
Lothar Müller [Quelle: Imago, Star Media]

Diesen Spuren ist der Journalist und Literaturwissenschaftler Lothar Müller nachgegangen und hat Freud-Museen in Wien und London besucht. Herausgekommen ist dabei das Buch "Freuds Dinge. Der Diwan, die Apollokerzen & die Seele im technischen Zeitalter". Das Buch war für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Sie hören ein Gespräch mit dem Autor und Moderator Reza Vafa. (Verlag: Die Andere Bibliothek, 42 Euro)

Lothar Müller: Freuds Dinge [5:19 Minuten]

Verleihung des Luchs Kinder- und Jugendbuchpreises 2018

In Amerika ist er einer der ganz großen Stars in der Jugendbuch-Szene – Jason Reynolds. Für sein Buch "Ghost. Jede Menge Leben" hat er auf der Buchmesse Leipzig den "Luchs des Jahres 2018" gewonnen. Der Preis, der von der "Zeit" und Radio Bremen vergeben wird, ist mit 8.000 Euro dotiert.

Jasoon Reynolds [Quelle: Die Zeit]

Jasoon Reynolds bekommt den "Luchs des Jahres 2018". Quelle: Die Zeit, Kevin Fuchs

Luchs [Quelle: DIE ZEIT]

Die Preisverleihung fand im Leipziger Ring-Café statt. Quelle: DIE ZEIT, Kevin Fuchs

Luchs [Quelle: DIE ZEIT]

In "Ghost" geht es um den 14-jährigen Castle, der in einer Armensiedlung aufwächst. Quelle: DIE ZEIT, Kevin Fuchs

Luchs [Quelle: DIE ZEIT]

Rund 250 Gästen feierten die Preisträger*innen. Quelle: DIE ZEIT, Kevin Fuchs

Luchs [Quelle: DIE ZEIT]

Julya Rabinowich, Anja Hansen-Schmidt und Jason Reynolds. Quelle: DIE ZEIT, Kevin Fuchs

Luchs [Quelle: DIE ZEIT]

Bremen-Zwei-Programmleiter Karsten Binder mit Laudatorin Julya Rabinowich (l) und Katrin Hörnlein, Vorsitzende der LUCHS-Jury. Quelle: DIE ZEIT, Kevin Fuchs

Luchs [Quelle: DIE ZEIT]

Glückliche Preisträger. Quelle: DIE ZEIT, Kevin Fuchs

Luchs [Quelle: DIE ZEIT]

Reynolds bezeichnete seine jungen Leser als die wohl brillanteste Generation, die es jemals gab – man müsse es den Jugendlichen nur häufiger sagen. Quelle: DIE ZEIT, Kevin Fuchs

In seinem Roman geht es um den 14-jährigen Castle, der in einer Armensiedlung aufwächst. "Ghost" – so nennt sich Castel Cranshaw, seit sein eigener Vater auf ihn geschossen und der Junge gelernt hat zu rennen, so schnell ihn seine Füße tragen. Als der Siebtklässler eine Laufmannschaft beim Training beobachtet, fühlt er sich von einem "aufgedonnerten" Typen mit "fancy Klamotten" provoziert. Ghost besitzt nicht einmal Sportkleidung. Diesem Typen will er zeigen, was es heißt, schnell zu rennen. Dass Ghost daraufhin ins Laufteam aufgenommen wird, ist die Chance seines Lebens. Denn hier lernt er nicht weiter nur für sich, sondern auch für andere zu laufen. Sein Trainer weiß: Einer, der aus einem Armenviertel kommt, kann es sich nicht leisten, nur für sich zu rennen.

Jahres-Luchs 2018 verliehen [1:49 Minuten] Jahres-Luchs "Ghost", gelesen von Ben Bukes [3:33 Minuten] Buch-Tipp: Ghost - "ein ganz eigener Sound"

Video auf der Bremen-Zwei-Facebookseite:
Luchs des Jahres für Jason Reynolds

Festakt und Preisverleihung

Bremen Zwei-Reporterin Esther Willbrandt berichtet von der feierlichen Eröffnung im Gewandhaus, den eher blutleeren Reden und einer spannenden Gewinnerin des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung – der russisch-amerikanischen Autorin Masha Gessen. Sie wurde für ihr Buch "Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor", ausgezeichnet.

Autor/-in: Esther Willbrandt;Anja Goerz
Länge: 4:18 Minuten
Datum: Mittwoch, 20. März 2019
Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Bremen-Zwei-Reporterin Esther Willbrandt berichtet von der feierlichen Eröffnung im Gewandhaus, den eher blutleeren Reden und einer spannenden Gewinnerin des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung – der russisch-amerikanischen Autorin Masha Gessen. Sie wurde für ihr Buch "Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor", ausgezeichnet.

Gastland Tschechien

Jaroslav Rudis [Quelle: Radio Bremen, Ute Hanefeld]
Jaroslav Rudiš [Quelle: Radio Bremen, Ute Hanefeld]

Literarisches Gastland der diesjährigen Buchmesse ist Tschechien, vertreten mit 70 Neuerscheinungen und 55 Autorinnen und Autoren. Einen weiteren Schwerpunkt der Buchmesse bildet die neue Diskussionsreihe "The Years of Change 1989 - 1991". Darin sollen die gesellschaftlichen Umbrüche im Ostblock vor 30 Jahren und deren Folgen beleuchtet werden.

Jáchym Topol: "Ein empfindsamer Mensch" von Jáchym Topol Jaroslav Rudiš: "Winterbergs letzte Reise" von Jaroslav Rudiš

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 22. März 2019, 10:10 Uhr

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