Programm

Betrug im Netz

Neue Masche von Fake-Shops


Kind vor Computer [Quelle: Radio Bremen, Ulrike Kunze]
Echt schwer zu unterscheiden: Fake-Shops im Netz. [Quelle: Radio Bremen, Ulrike Kunze]

Mal eben schnell im Internet bestellen ist viel einfacher als im Laden und da gibt’s ja auch viel bessere Schnäppchen – diese Einstellung kann ganz schön in die Hose gehen. Dass es Fake-Shops gibt, wissen mittlerweile die meisten. Aber sind inzwischen nicht mehr einfach durch amateurhaftes Design und viele Rechtschreibfehler erkennbar. Wir verraten, wie ihr die neuen Fake-Shops erkennt.

Denn häufig sehen sie aus wie ganz seriöse Online-Shops: professionelle Aufmache, gute Fotos, gefälschte Siegel und sogar ein Impressum gibt es (das allerdings ins Nichts führt). Und das Gefährlichste: Die Shops erscheinen oft nur für 24 Stunden bei der Google-Suche ganz oben, so dass viele Menschen dort bestellen – und schon kurze Zeit später verschwinden sie wieder.

Woran ihr Fake-Shops erkennen könnt:

Gibt es ein Impressum?
Ist die Ware extrem günstig?
Ist als Zahlungsmethode sind nur Vorkasse und Versand nur per Nachnahme möglich?
Gibt es nur sehr gute Kundenbewertungen?
Sind AGB's vorhanden?
Dann lieber Hände weg!

Was kann ich machen, wenn’s schon passiert ist?

Bei der Polizei Strafanzeige erstatten
Bank und Kreditkarteninstitut informieren und Karten sperren lassen
Beweise sichern (Bestellbestätigung und Screenshots von der Seite)

Die Verbraucherzentrale rät trotzdem: im Zweifel bestellt lieber in bekannten Shops und auf keinen Fall über Shops, die in Spam-Mails und Anzeigen in sozialen Netzwerken beworben werden – das kann nach hinten losgehen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier,, 31. Januar 2019

Bremen Vier