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Auf ein Wort

Was ist bei mir von Weihnachten geblieben?

Von Martina kleine Bornhorst, Geschäftsführender Vorstand Caritas Verband Bremen

8. März 2020

Mittlerweile haben wir Anfang März. Das erste Viertel des Jahres ist fast schon rum. Die guten Vorsätze für 2020 sind trotzdem noch präsent; ich versuche sie in meinen Alltag zu integrieren – es gelingt mir mal mehr, mal weniger!

Auch beruflich startet das neue Jahr der Caritas mit einer Strategietagung aller Führungskräfte unter dem Motto: Wo sehen wir unsere Aufgaben in den nächsten Jahren? Wir diskutieren engagiert und erarbeiten Ziele. Es entwickelt sich eine fröhliche Aufbruchsstimmung mit viel Zuversicht den Herausforderungen gemeinsam gut begegnen zu können.

Aber woraus schöpfen wir die Kraft und den Enthusiasmus neue Dinge anzupacken, sich Veränderungen zu stellen und sie dann auch erfolgreich umzusetzen? Denn anders als die beruflichen Ziele sind die persönlichen Vorsätze in der Regel Themen, die wir uns ja immer wieder vornehmen. Ich versuche nachzuspüren, woher kommt mein Schwung, diese Dinge anpacken zu wollen, und in meinen Ruhephasen entdecke ich Verbindungen zum Weihnachtsfest, zur Geburt Jesu: die Feier des Gottesdienstes am ersten Weihnachtstag, die Freude, die übersprang, dieses innerliche Leuchten, das sich fortsetzt in der Feier mit der Familie, ich fühle mich getragen und erlebe das Zusammensein als Stärkung! Ich kann neu anfangen!

Diese Momente der Weihnachtszeit sind ein stärkerer Antrieb für mich, durch das Jahr mit neuen Ideen und Veränderungen zu starten und dranzubleiben, als es der pure Jahreswechsel an sich sein kann. Und bei allem, was ansteht in diesem Jahr, die vielen Herausforderungen und Fragezeichen, was wird werden und wird es gelingen, mich nicht erschrecken zu lassen, sondern dranbleiben! Auch die Fragen aushalten und so Schritt für Schritt den Weg gehen und das Ziel im Blick zu behalten. Und da tut es gut zu wissen, ich bin nicht allein, wir sind gemeinsam auf den Weg und da gibt es noch eine Hand, die schützende und segnende Hand Gottes über mir, dir mir Mut macht bei allen Fragezeichen und Unsicherheiten, mutig den nächsten Schritt zu gehen und die nächsten Schritte zu wagen.

Weihnachten bleibt also für mich auch Anfang März und bestärkt mich dran zu bleiben, an meinen persönlichen und beruflichen Zielen! Immer wieder aufs Neue!

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