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Auf ein Wort

Kohlfohrt

Von Hans-Gert Martens

16. Februar 2020

Wer in de letzten foftich Johr mol opn evangelischen Karkendach wään ist, de weet, at dor allens rund um de Umwelt immer ganz wichtig nomen wuur. Denn eenen oder annern Jutebüddel von domols hev ek noch in Schap. Dorna woller tohus innen Gottesdienst, dor heete dat denn Bewahrung der Schöpfung. Süh, inne Kark, dor givt dat all langen, dat kümmern um de Natur. Un ok de allerletzte hett nu jo so sinnig mitkrägen, at jedeneen von us dor mithölpen mott, at Woter un Land sauber blievt. Also weniger mit Auto dör de Gägend jukkeln, Strom un Energie sporen un Müll gor nich ers produzeern.

Nu is dat allerdings jetzt inne Wintertied so, at dor meis sonnobens rund um Brämen Horden von jüngere und öllere Lüüe dör de Gägend ramentert, mit Bollerwogen, full met Schluck un Beer, Boßelkugeln un Proviant för unnerwägens. Richtung Wirtschaft ton Kohläten. Un klor, dor bliv annen Wäch allens mögliche legen: Plastikbäker, Beerbuddels, Teebüddels uder sonst irgendson Unfuch.

Dat mott jo all nich wään. Letztet Wäkenännen hevt sick - nich ton ersten Mol - Schöpfungsbewohrer annen Brämer Werdersee dropen ton Müll wechrümen. Un dorbie hevt se ok nochn poor kloke Ideen förde Kohlfohrer trürchloten. Klorn un Pfeffi: an bästen utn richtiget Glas drinken un nich ut disse lüttjen Plastikbäker. Ganz wichtig: n'Müllbüddel opn Bollerwogen deponieren. Dor kump all rin, wat sons geern opn Kamp vergäten watt: Kippen, Kronkorken, Servietten. Un för de Müllprofis unnere Kohlfohrer ok nochn Tipp: Nich weer biet Boßeln de Beste is, krichn Pries, sondern de, säch wie mol, de in tein Minuten an meisten Müll annen Wech find.

Not Motto: Kohl schmeckt denn besünners, wenn de Gägend blitzeblank is.

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