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Bremen Eins Buntes

Werdertrainer Florian Kohfeldt zu Gast bei Bremen Eins

"Fühle mich jetzt schon sehr wohl mit diesem Kader"

15. August 2019

Zum Saisonstart kam Werdertrainer Florian Kohfeldt zu Bremen Eins und sprach mit Moderatorin Britta Uphoff unter anderem über die neue Saison und den Status des Teams kurz vorm Auftakt. Das Interview mit Werders Chefcoach gibt es hier noch einmal zum Nachlesen und Hören.

Zum Saisonstart kam Werder-Trainer Florian Kohfeldt zu Bremen Eins und sprach mit Moderatorin Britta Uphoff unter anderem über die neue Saison und den Status des Teams kurz vorm Auftakt. Das Interview mit Werders Chefcoach gibt es hier noch einmal zum Nachlesen und hören.

Länge: 8:11 Minuten
Datum:
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Bremen Eins: Beim letzten Training wurde Josh Sargent vom Teamkollegen Jiri Pavlenka hart zu Fall gebracht. Ist er wieder wohlauf?

Florian Kohfeldt: Ja, dem geht es wieder gut. Er hat eine kleine Faust abbekommen. Man merkt schon die letzten Wochen oder Tage, dass es auf den Bundesligastart zugeht. Die Spannung im Training wird auch bei den Jungs untereinander größer – und genau so soll es sein. Alle sind gesund aus dem Training gekommen: Das ist das Allerwichtigste.

Bremen Eins: Mit Ömer Toprak wurde ein Neuzugang präsentiert. Das Transferfenster schließt sich langsam. Wo gibt es noch Lücken?

Florian Kohfeldt: Ömer war schon mal ein sehr wichtiger Baustein, den wir dazu bekommen haben.

Dass wir im Mittelfeld und gegebenenfalls auf einer Außenverteidigerposition noch etwas machen wollen, ist kein Geheimnis.

Trotzdem fühle ich mich jetzt schon sehr wohl mit diesem Kader. Wir werden den Markt gut beobachten. Frank und ich sind sehr entspannt, dass wir gute Lösungen haben werden.

Lob und hohe Erwartungen

Bremen Eins: Sie gelten als eines der größten Trainertalente. Ihr Vertrag wurde gerade verlängert. Wie gehen Sie mit so viel Lob und den hohen Erwartungen um?

Florian Kohfeldt: Es ist mir manchmal unangenehm. Denn es wird der ganzen Sache nicht unbedingt gerecht. Manchmal habe ich schon das Gefühl, das sehr viel auf mich personifiziert wird, was aber immer eine große Teamarbeit ist. Zuvorderst steht mir Frank Baumann da zu wenig im Fokus. Er hat so viele Weichen im Verein gestellt, weit bevor ich da war. Dazu kommt der Stab darum herum: das Trainerteam mit den vielen Leuten, die daran beteiligt sind, dass wir diese Leistung bringen können. Und natürlich die Mannschaft: Wir sind die letzten Helfer, aber am Ende sind die Jungs wichtig. Deshalb ist es manchmal ein bisschen schwierig – auf der anderen Seite freut man sich natürlich darüber. Dabei geht es aber gar nicht nur darum, wie die sportlichen Leistungen zu bewerten sind, die auch immer variieren. Ich persönlich freue mich darüber, wenn gesagt wird "Das ist ein höflicher netter junger Mann!".

Das Interview führte Britta Uphoff

Dies ist ein Auszug aus dem kompletten Interview, das Sie oben im Player noch einmal hören können.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, 15. August 2019, 8:40 Uhr

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