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Bremer Touristenattraktion

Die Böttcherstraße

Gesamtkunstwerk in Backstein

14. Oktober 2011

Am 15. Oktober 1926, wurde die Böttcherstraße nach ihrem Umbau feierlich eröffnet. Der Bremer Unternehmer und Mäzen Ludwig Roselius ließ die ehemalige Handwerkerstraße in ein einzigartiges Architekturensemble aus expressionistischen Bauformen und mythologischen Versatzstücken umwandeln.

Eingang in die Böttcherstraße [Quelle: Radio Bremen]

Die Böttcherstraße heute – Eingang in die Böttcherstraße aus südlicher Richtung.

Roselius-Haus [Quelle: Böttcherstraßen-Archiv]

Haus Nr. 6 (Roselius-Haus) um 1900 mit verputzter Fassade vor der ersten Restaurierung durch Ludwig Roselius Quelle: Böttcherstraßen-Archiv

Roselius-Haus [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Haus Nr. 6 (Roselius-Haus) um 1913 nach der Restaurierung durch Ludwig Roselius mit alter Bebauung der linken Seite Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Blick in die Böttcherstraße vor 1915 [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Blick in die Böttcherstraße vom Platz nach Norden vor 1915 mit alter Bebauung Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Roselius-Haus [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Haus Nr. 6 (Roselius-Haus) nach 1928 (Einrichtung des Museums) mit aufgesetztem Treppengiebel Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Rundfunkaufnahme für das "Hörbild Böttcherstraße" im Roselius-Haus [Quelle: Böttcherstraßen-Archiv]

Während der Rundfunkaufnahme für das "Hörbild Böttcherstraße" im Mai 1932, v.l.n.r.. Ludwig Roselius (1874-1943), Alfred Faust (1883-1961), Julius Jacobi (Reporter der NORAG), Ernst Müller-Scheessel (1863-1936) Quelle: Böttcherstraßen-Archiv

Haus des Glockenspiels [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Haus des Glockenspiels vor 1944, Fassade mit den ersten Meissner Glocken Quelle: Archiv Böttcherstraße, Stickelmann

Böttcherstraße um 1926 [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Blick vom Platz nach Norden nach Fertigstellung des Hag-Hauses und des Haus St. Petrus 1926 Quelle: Böttcherstrassen-Archiv, Stickelmann

Vestibül im Paula-Becker-Modersohn-Haus [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Paula-Becker-Modersohn-Haus, Vestibül gestaltet von Bernhard Hoetger Quelle: Archiv Böttcherstraße, Stickelmann

Paula-Becker-Modersohn-Haus, Fassade [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Paula-Becker-Modersohn-Haus, Fassade zur Böttcherstraße bis 1944 Quelle: Archiv Böttcherstraße, Stickelmann

Paula-Modersohn-Becker-Haus [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Paula-Modersohn-Becker-Haus: Portal zum Paula-Saal Quelle: Archiv Böttcherstraße

Kaffeeprobierstube im Hag-Haus [Quelle: Niedersächsisches Bildarchiv]

Hag-Haus von innen vor 1944: Kaffeeprobierstunde neben dem Propaganda-Raum, heute einzig original erhaltener Raum Quelle: Niedersächsisches Bildarchiv, Wienhausen

Hag-Haus [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Hag-Haus: Propaganda-Raum für Kaffee Hag Quelle: Archiv Böttcherstraße

Hag-Haus [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Hag-Haus von innen vor 1944, Buchschau G.A. von Halem, Einrichtung gestaltet von R.A. Schröder Quelle: Archiv Böttcherstraße, Stickelmann

Hag-Haus [Quelle: Niedersächsisches Bildarchiv]

Hag-Haus vor 1944: Sammlung Väterkunde im OG, Einrichtung gestaltet von Runge & Scotland Quelle: Niedersächsisches Bildarchiv, Wienhausen

Eingang zur Böttcherstraße bis 1936 [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Eingang zur Böttcherstraße vom Markt 1926 bis 1936 mit Glasornament von Bernhard Hoetger gestaltet Quelle: Archiv Böttcherstraße, Pries

Lichtringer über dem Eingang zur Böttcherstraße [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Eingang zur Böttcherstraße vom Markt ab 1936 mit Lichtbringer von Bernhard Hoetger Quelle: Archiv Böttcherstraße, Foto: Stickelmann

Haus St. Petrus [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Haus St. Petrus vor 1944, Gotischer Giebel nach 1931 Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Clubspeisesaal im Haus St. Petrus [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Haus St. Petrus vor 1944, Clubspeisesaal nach Süden, mit Bremenplan Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Weinrestaurant im Haus St. Petrus [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Haus St. Petrus vor 1944, Weinrestaurant n.N. nach 1931 Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Treppenaufgang im Haus Atlantis [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Treppenaufgang von Bernhard Hoetger im Haus Atlantis Quelle: Archiv Böttcherstraße

Robinson-Crusoe-Haus [Quelle: Böttcherstraßen-Archiv]

Robinson-Crusoe-Haus vor 1944 Fassade Martinistraße Quelle: Böttcherstraßen-Archiv, Stickelmann

Zerstörung der Böttcherstraße nach 1944 [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Zerstörung 1944, Eingang Martinistraße Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Roselius-Haus nach Bomben-Angriff 1944 [Quelle: Böttcherstrassen-Archiv]

Das zerstörte Roselius-Haus nach dem 6. Oktober 1944 Quelle: Böttcherstrassen-Archiv

Ausgebombtes Paula-Modersohn-Becker-Haus [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Madonna vor dem zerstörten Paula-Modersohn-Becker-Haus, 1944 Quelle: Archiv Böttcherstraße, E. Berg

Ausgebomtes Bremen [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Blick auf Bremen nach dem Bombnanschlag vom 6. Oktober 1944: Vorne der Giebel des Sieben-Faulen-Hauses (Hag-Haus), hinten die Martini-Kirche Quelle: Archiv Böttcherstraße

Giebel des Sieben-Faulen-Hauses [Quelle: Radio Bremen]

Giebel des Sieben-Faulen-Hauses am nördlichen Eingang der Böttcherstraße

Blick in die Böttcherstraße [Quelle: Radio Bremen]

"Lichtbringer" am nördlichen Eingang der Böttcherstraße

Erzengel Michael am Eingang zur Böttcherstraße [Quelle: Radio Bremen]

Fassadenrelief "Der Lichtbringer" von Bernhard Hoetger am Eingang der Böttcherstraße. Zu sehen ist der Erzengel Michael: "Der Kampf mit dem Drachen."

Die Böttcherstraße in Bremen [Quelle: Radio Bremen]

Die Böttcherstraße in Bremen

Paula-Becker-Modersohn-Haus, Vestibül [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Paula-Becker-Modersohn-Haus, Vestibül heute, Wiederaufbau bis 1954 durch Säume & Hafemann Quelle: Archiv Böttcherstraße, Clebowski

Paula-Becker-Modersohn-Haus [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Paula-Becker-Modersohn-Haus, Fassade zur Böttcherstraße heute Quelle: Archiv Böttcherstraße, Clebowski

Paula-Modersohn-Becker-Haus [Quelle: Radio Bremen]

Paula-Modersohn-Becker-Haus

Roselius-Haus [Quelle: Radio Bremen]

Fassade des Roselius-Hauses um 2006

Haus des Glockenspiels [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Haus des Glockenspiels mit dem dritten Satz Meissner Glocken heute Quelle: Archiv Böttcherstraße, Clebowski

Fassade Haus Atlantis [Quelle: Radio Bremen]

Fassade des Haus Atlantis (links)

Backsteinfassade Haus Atlantis [Quelle: Archiv Böttcherstraße]

Backsteinfassade des Haus Atlantis von Ewald Mataré nach dem Wiederaufbau Quelle: Archiv Böttcherstraße

Treppenhaus im Haus Atlantis [Quelle: Radio Bremen]

Treppenhaus im Haus Atlantis im Art-Deco-Stil

Himmelssaal im Haus Atlantis [Quelle: Radio Bremen]

Himmelssaal im Haus Atlantis mit einer Kuppel aus Glasbausteinen

Eingang in die Böttcherstraße [Quelle: Radio Bremen]

Eingang in die Böttcherstraße aus südlicher Richtung

Seit Jahrzehnten ist die Bremer "Böttcherstraße" eine viel besuchte Touristenattraktion in Norddeutschland. Eine ehemalige Handwerkerstraße von gerade mal 110 Metern Länge, die der Bremer Unternehmer und Mäzen Ludwig Roselius in den Jahren 1922 bis 1931 in ein einzigartiges Architekturensemble aus expressionistischen Bauformen und mythologischen Versatzstücken umwandeln ließ.

15. Oktober 1926: Eröffnung Böttcherstraße [3:03 Minuten]

"Bahnbrechend, wurzelecht, nordischstark" – das waren die Schlagworte, mit denen Roselius selbst die neu entstandenen Bauten kennzeichnete. Bauten, die die Besucher veranlassen sollten, "deutsch zu denken". Dennoch gerieten sie im Dritten Reich ins Visier nationalsozialistischer Eiferer und wurden von Adolf Hitler als Monumente "entarteter Kunst" gebrandmarkt. Nach schweren Kriegszerstörungen wurde die Böttcherstraße rekonstruiert und 1954 wieder eröffnet. Seitdem hat sie sich zu einem kulturellen Zentrum in der Bremer Innenstadt entwickelt, dessen Angebot vom Museum bis zur Spielbank reicht.

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