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Pressemitteilungen: Fernsehen

Radio Bremen berichtet - Ermittlungen gegen Sporttaucher

8. September 2015

Radio Bremen berichtet:

Ermittlungen gegen Wrackplünderer

Die Bundespolizei ermittelt gegen Wrackplünderer vor der Insel Helgoland. Dort haben Sporttaucher aus den Niederlanden unter anderem den gesunkenen Marinekreuzer „SMS Mainz“ aus dem Ersten Weltkrieg geplündert.

Die Taucher sind sich keiner Schuld bewusst. Die Wracks vor Helgoland verrotten doch nur am Meeresgrund, sagen sie. Also bergen sie Kanonen und andere Ausrüstung und präsentieren sie der Öffentlichkeit.

Doch von Amtswegen sind sie womöglich Grabräuber. Die Bundespolizei See aus Neustadt in Schleswig-Holstein ermittelt jetzt jedenfalls wegen „Störung der Totenruhe“, wie Radio Bremen erfuhr. Denn allein beim Untergang des Kreuzers Mainz im Jahr 1914 starben 90 Mann. Das Wrack gilt seitdem als geschützte Grabstätte.

Auch Archäologen sind gegen das Treiben der Sporttaucher. Kulturgut darf grundsätzlich nicht ohne Erlaubnis geborgen werden, sagt die Direktorin des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven, Sunhild Kleingärtner. Die niederländischen Schatzsucher tauchen unterdessen weiter. Vor Helgoland vermuten sie zwischen 70 und 90 Wracks.

Frei bei Nennung der Quelle Radio Bremen

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