Unternehmen

Home Unternehmen Presse Sonstiges

Jetzt neu: butenunbinnen.de, alles wichtige aus der Region

Sonstiges

Radio Bremen berichtet heute: Sieg vor Gericht – Ex-Werder-Bremen-Profispieler Klasnic bekommt Schmerzensgeld

31. März 2017

Ex-Werder-Profi Ivan Klasnic hat mit Genugtuung auf das Gerichtsurteil vom Freitag (31.3.) reagiert. Zwei Ärzte müssen ihm wegen grober Behandlungsfehler 100.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.  

Klasnic sagte nach der Urteilsverkündung gegenüber Radio Bremen: „Endlich ist das Urteil da. Endlich sehen die Menschen, dass ich keine Märchen erzählt und nicht umsonst geklagt habe. Sondern dass die Ärzte verantwortlich sind.“ Er freue sich über das Urteil, aber: „Es ist noch nicht zu Ende“, sagte Klasnic weiter.
In Richtung des früheren Werder Arztes Götz Dimanski sagte Klasnic: „Dr. Dimanski hat mal gesagt: er habe sich nichts vorzuwerfen und könne nachts ruhig schlafen. Das fand ich frech. Ich möchte wissen, ob er jetzt immer noch ruhig schlafen kann.“

Nach Auffassung der Zivilkammer hätten die Ärzte die auffälligen Nierenwerte des Fußballers erkennen und behandeln müssen. Die beiden Mediziner müssen außerdem die Behandlungskosten zahlen. Zudem gestand das Gericht dem Kläger Klasnic einen Verdienstausfall für das Jahr 2007 zu, über dessen Höhe noch zu verhandeln ist.

Der ehemalige Fußball-Profi hatte Dimanski und Guha verklagt, weil er den Medizinern eine falsche Behandlung seiner Nierenkrankheit vorwirft. Klasnic musste sich wegen der Krankheit seit 2007 bereits zwei Nierentransplantationen unterziehen. Derzeit wartet er erneut auf eine Spenderniere, weil das Organ seines Vaters in seinem Körper nicht mehr ausreichend funktioniert.

In dem Verfahren hatte Klasnic Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadenersatz in Höhe von über 1,1 Millionen Euro gefordert. Klasnic hat seine Karriere inzwischen beendet.

Frei zur Veröffentlichung bei Nennung der Quelle: „Radio Bremen“

Sonstiges