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Radio Bremen berichtet heute: Islamischer Staat motiviert offenbar gezielt zu Anschlägen in Europa

3. Dezember 2015

Radio Bremen berichtet heute:

Islamischer Staat motiviert offenbar gezielt zu Anschlägen in Europa

Bei der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) werden europäische Salafisten gezielt zu Anschlägen in Europa motiviert.  Das geht nach Informationen von Radio Bremen aus der Aussage eines Bremer Syrien-Heimkehrers hervor.

Der junge Bremer war im April 2015 nach Syrien ausgereist und wurde in terroristischen Ausbildungslagern des IS trainiert. Zudem hat er bei einem Video mitgewirkt, in dem mit Anschlägen in Deutschland und Österreich gedroht wurde. Im Juli ist er nach einer Flucht aus Syrien allerdings schon wieder in die Hansestadt zurückgekehrt. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Wie Radio Bremen berichtet, hat der Syrien-Heimkehrer ausgesagt, dass der IS offenbar kein Interesse mehr daran habe, weitere Europäer für den Krieg in Syrien und im Irak zu rekrutieren. Es gebe zum Beispiel keine deutsche IS-Brigade mehr. Vielmehr würden Europäer gezielt darauf angesprochen, den Heiligen Krieg nach Europa zu tragen und dort Anschläge zu verüben. Auch er selbst sei angesprochen worden, habe aber abgelehnt. Das ausgegebene Ziel des IS seien Terroraktionen an mehreren Orten gleichzeitig.

Aus der Aussage geht laut Radio Bremen außerdem hervor, dass möglicherweise deutlich mehr Menschen in den sogenannten islamischen Staat ausgereist sind, als bislang bekannt ist.

Der Bremer Rückkehrer berichtet, dass er in Syrien auf eine Gruppe von etwa 20 tschetschenisch-stämmigen jungen Männern aus Bremen gestoßen sei. Sie sollen sich hauptsächlich in einem Ort nahe der türkisch-syrischen Grenze aufhalten. Die Bremer Behörden haben bislang lediglich 23 erwachsene Ausreiser aus Bremen gezählt. Ob tatsächlich Tschetschenen aus Bremen auf Seiten des IS kämpften, werde zurzeit ermittelt, sagte der Bremer Verfassungsschutzchef von Wachter zu Radio Bremen.

Frei zur Veröffentlichung bei Nennung der Quelle: „Radio Bremen“

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