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Pressemitteilungen: Radio

Herbstgast: Adele Neuhauser, Schauspielerin

Samstag, 18. November 2017, 11.05 bis 12.00 Uhr, in Oldenburg und auf Bremen Zwei

13. November 2017

Seit 2011 ermittelt Adele Neuhauser als Kommissarin Bibi Fellner an der Seite von Harald Krassnitzer alias Moritz Eisner im Wiener „Tatort“-Krimi. Mit ihrer dunklen Stimme, ihrer Verletzlichkeit und ihrem sensiblen Spürsinn hat sich Bibi, die trockene Alkoholikerin, die von „der Sitte“ in die Mordkommission kam, in die Herzen der Tatort-Fans gespielt und wird schon lange mit „Hallo Bibi“ begrüßt: Eine Kommissarin, die Sehnsucht mit coolen Sprüchen überspielt, die in der großen Umhängetasche nach dem Autoschlüssel für den Pontiac Firebird wühlt und die mehr eilt als geht, wenn sie unterwegs ist.  

Vorwärts gehen – das ist auch das Lebenselixier für die Schauspielerin Adele Neuhauser. Von Kindesbeinen an ist sie in Bewegung: Ballett, Kugelstoßen, Tanzen und Wandern: Mit dem griechischen Vater auf der Kykladeninsel Amorgosoder mit den Großeltern in Wiens Waldviertel. Später, als Schauspielerin, ihr zielstrebig verfolgter Lebenstraum, stellt die junge Adele schnell fest, dass sie sich auch ihre Rollen in der Bewegung aneignet, und genauso, mit körperlicher Präsenz, spielt sie „Mephisto“ in Regensburg, „Maria Callas“ in Münster und in Mainz eine raubtierhafte „Medea“. Das Motto ihres Lebens ist Aufbruch: als Kind von Syros nach Wien und als junge Schauspielerin auf vielen deutschen Bühnen oder unterwegs mit einer Wandertheater-Gruppe. Für zwanzig Jahre ist eine ehemalige „Bahnhofsrestauration“ in Oberbayern das Zuhause für sie, ihren Mann Zoltan und Sohn Julian, ein Nest, das sie dann wiederum verlässt.  

Und bevor die Österreicherin als Bibi Fellner ganz groß rauskommt, dreht sie Filme, z.B. das Drama „Gone“ oder „Perlmutterfarbe“, und sie sorgt als eigensinnige Julie Zirbnerim Alpen-Look in der ORF-Serie „Vier Frauen und ein Todesfall“ für schauriges Vergnügen. Und das möchte sie: ihre Zuschauer erfreuen, weniger Hollywood, mehr Volksschauspielerin – das sieht sie als Quintessenz der Schauspielerei. 

Heute lebt die 58-Jährige in Wien, sie ist mit vielen Preisen ausgezeichnet, allein fünfmal mit dem österreichischen „Romy“-Preis. Und jetzt hat Adele Neuhauser ihre Lebensgeschichte erzählt in Wort und Bild. Titel: „Ich war mein größter Feind“. Ohne Show und mit starken Fotos erzählt sie von den Eltern, deren Ehe zerbricht, gekittet wird und erneut scheitert, vom Heranwachsen beim Vater, erst in Griechenland, dann im Arbeiterviertel Wiens, sie erinnert sich an die Verzweiflung und Ängste, die der Abschied von der Mutter in ihr ausgelöst haben. Sie schildert die Liebe zu den Großeltern, die ihre künstlerische Neigung förderten, berichtet von ihrer eigenen Familie, von Liebe und Trennung, von den Rollen auf der Bühne und vor der Kamera – und von der Lust auf Neuanfänge. 

Das Gespräch führt Bremen Zwei-Moderatorin Katrin Krämer. 

Die Besucher erleben im neuen Café „Farbwechsel“ des Horst-Janssen-Museums eine samstägliche Frühstücksatmosphäre, stimmungsvolle Musik und ein Gespräch mit Tiefgang und Esprit.
Frühstücksreservierungen sind möglich beim Horst-Janssen-Museum unter der Nummer: 0441/235-2885.

Bremen Zwei:
UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz,
Via Satellit, im Kabel, als Podcast und
Live-Stream auf www.radiobremen.de/bremenzwei

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