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Radio Bremen-/Arte-Reportage „Erlesene Welten“ erhält Medienpreis Kinderrechte in der einen Welt

17. November 2014

Die Radio Bremen-/Arte-Reportage „Erlesene Welten“ von Beatrix Schwehm ist am Freitag, dem 14. November 2014, in Berlin mit dem Medienpreis Kinderrechte in der einen Welt der Kindernothilfe ausgezeichnet worden.

Der Film „Erlesene Welten“ erzählt von der Liebe zur Literatur und davon, wie geschriebene Worte in die entlegensten Winkel der Welt gelangen. Grimme-Preisträgerin Beatrix Schwehm folgte dafür mobilen Bibliotheken in Kenia, der Mongolei und Bangladesch.

Die Begründung der Jury: „Beatrix Schwehm gelingt es, auf puristische Art und Weise eine grandiose Idee zu zeigen – die Idee, dass man für Bücher leben kann. Ihr großer Rechercheaufwand spiegelt sich in tollen Bildern und Geschichten wider, die beiläufig hochpolitisch sind. Diese Beiläufigkeit gibt dem Film seine Kraft, obwohl er langsam und zart erzählt wird. Der Journalistin gelingt es, das Buch als Waffe gegen den Hunger darzustellen und mit der Kamera dicht und doch unaufdringlich an die Protagonisten heran zu kommen. Mit jeder Minute nimmt der Beitrag an Fahrt auf und verzaubert den Zuschauer auf einer Metaebene.“

Dr. Norbert Blüm, Schirmherr des 16. Medienpreises, sagte weiter: „Den Medienpreis der Kindernothilfe gewonnen haben ganz besondere Beiträge, die die Öffentlichkeit für Kinderrechte sensibilisieren.“

„Erlesene Welten“ wurde von trifilmproduktion in Koproduktion mit Radio Bremen (Redakteurin Mechtild Lehning) und Arte produziert, gefördert mit Mitteln der Nordmedia Fonds GmbH und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH.
Erstmalig strahlte Arte den Film am 13. Oktober 2013 aus. 

Beatrix Schwehm
Beatrix Schwehm wurde 1958 im Allgäu geboren. Die Filmautorin wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Juliane-Bartel-Preis. Seit 2008 lehrt sie als Dozentin für Filmästhetik und Filmgeschichte an verschiedenen Universitäten. Ihre Unternehmen „Beatrix Schwehm Film“ hat ihren Sitz in Bremen.

Medienpreis Kinderrechte in der einen Welt der Kindernothilfe
Die Kindernothilfe kürt jährlich hauptberufliche Autoren, Redakteure, Reporter und Fotografen, die in ihren Arbeiten über Kinderrechte und Kindesrechtsverletzungen berichtet haben, mit dem Medienpreis.
Das international tätige Spendenhilfswerk vergibt Preise in den Kategorien Print/Online, Foto, Hörfunk und TV, für die jeweils ein Preisgeld von 2.500 ausgelobt ist.
Eine prominent besetzte, unabhängige Fachjury wählt die Nominierungen und Preisträger aus. Die Juroren des 16. Medienpreises sind Hanni Hüsch (NDR), Hans-Peter Junker (stern), Iris Mainka (Die Zeit), Peter Mayr (Der Standard) und Mercedes Riederer (BR).
weitere Informationen unter www.medienpreis-kinderrechte.de

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