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Ausgezeichnet

Preise für Radio Bremen-Autoren

Die Radio Bremen-Autoren Christian Schwalb und János Kereszti sind für ihre Radio- und Fernsehbeiträge mit Preisen ausgezeichnet worden.

Christian Schwalb hat den Medienpreis Logistik in der Kategorie Hörfunk erhalten. Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) zeichnete ihn für eine Beitragsserie über die beiden Hafenprojekte JadeWeserPort und Rotterdam Maasvlakte II aus, die ab Dezember 2012 im Nordwestradio lief.

Christian Schwalb [Quelle: Radio Bremen, Tammo Jans]
Christian Schwalb [Quelle: Radio Bremen, Tammo Jans]
Christian Schwalb, studierte Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre. Zwischen 1993 und 1999 arbeitete er als Moderator, Redakteur und Reporter bei Radio Bremen. Von 1999 bis 2000 war er ARD-Korrespondent in Washington und danach freier Autor und US-Wirtschaftskorrespondent. 2010 kehrte Schwalb als fester Freier mit Schwerpunkt Wirtschaft zu Radio Bremen zurück.

"Schwalb erklärt, woher das stetige Wachstum im Güterverkehr kommt und welchen Wandel das für Transport und Häfen bedeutet“, schreibt die BVL in einer Pressemitteilung. "So erfährt der Zuhörer unter anderem, was er selbst mit der Hinterlandanbindung zu tun hat und warum deren Entwicklung für ihn wichtig ist.“ Mit dem Medienpreis Logistik zeichnet die BVL nach eigenen Angaben Journalisten aus, denen es gelungen ist, logistische Aspekte in aktuellen Zusammenhängen lebendig und für Nichtfachleute verständlich darzustellen. Der Preis wird im Zweijahreswechsel jeweils für Printmedien oder für Hörfunk und Fernsehen verliehen und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

"Macht Besitz glücklich?"

Preisträger Kereszti mit Team [Quelle: Radio Bremen, Christian Grauner]
Preisträger János Kereszti (Mitte) mit dem Bremedia-Team Anja Hingst (Grafik), Oliver Bronner (Schnitt), Matthias Kind (Kamera) und Sylvia Palmigiano (Producer) (vlnr). [Quelle: Radio Bremen, Christian Grauner]

János Kereszti hat für seine Fernseh-Reportage "Macht Besitz glücklich? Unterwegs in einem reichen Land" den 3. Preis des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises erhalten. Der Film lief 2013 Jahr im Rahmen der der ARD-Themenwoche "Zum Glück".

János Kereszti hat einen ungarischen Namen, denn sein Vater kam aus Budapest. Er wurde 1978 in Düsseldorf geboren, studierte in Köln und wollte Sportreporter werden. Doch dann entdeckte er eine Faszination für gesellschaftliche Themen. Seit 2008 ist János Kereszti bei buten un binnen. "Macht Besitz glücklich?“ ist sein erster Film über eine Länge von 45 Minuten.

Kereszti ist für seine Reportage für die ARD-Themenwoche "Zum Glück“ viel rumgekommen. Er fuhr quer durchs Land und traf Menschen, die für sich eine Definition gefunden haben, wie viel Besitz sie glücklich macht. Er suchte Antworten bei Millionären und Obdachlosen, Prominenten und Glücksforschern, Ökonomen, Marketingexperten, Aussteigern und ganz gewöhnlichen Mitmenschen. Wie denken sie über die Gleichung: Besitz = Glück? Was braucht man zum Glücklichsein? Welche Güter sind notwendig zum Leben und welche sind reiner Luxus. Sein von der Bremedia (Producer: Silvia Palmigiano) produziertes Roadmovie ist nun mit dem 3. Preis in der Kategorie Langfilm des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb ist seit 2008 Bestandteil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung und soll zur Förderung des wirtschaftlichen Potenzials von Filmschaffenden beitragen.

Wie János Kereszti auf das Thema kam:
"Beim letzten Umzug habe ich vor Augen gehabt, wie viele Dinge sich in meinem Haushalt (verheiratet und 2 kleine Kinder) so ansammeln. Danach habe ich mich schon gefragt, ob ich das wirklich brauche und warum ich immer weiter kaufe. Ein Verhalten, mit dem ich nicht alleine bin: Jeden Tag rennen Menschen in Geschäfte und kaufen ein. In jeder Stadt in Deutschland! Wonach suchen sie? Womit sind sie zufrieden? Das wollte ich wissen und bin losgefahren…"

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