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Deutscher Radiopreis 2010

Nordwestradio-Autor gewinnt Preis für beste Reportage

Einfühlsames Hörbild über die Schließung eines alteingesessenen Spielzeugladens

17. September 2010

Der Radio-Bremen-Autor Jens Schellhass ist einer der Preisträger des ersten Deutschen Radiopreises. Schellhass erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Reportage" für sein Stück "Letzte Fahrt ins Spielzeugland", die er im Auftrag des Nordwestradios produziert hatte.

Producer Werner Staats und Preisträger Jens Schellhass [Quelle: Radio Bremen, Martina Raake]
Producer Werner Staats und Preisträger Jens Schellhass im Studio [Quelle: Radio Bremen, Martina Raake]

Die Laudatio hielt Deutschlands ehemaliger Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Er würdigte die Arbeit von Schellhass bereits im Vorfeld der Veranstaltung mit den Worten "Man hört - und während man hört, stellt man sich vor, was passiert - und das ist hier in einer vorzüglichen Weise gelungen." Die "Letzte Fahrt ins Spielzeugland" vom Nordwestradio ist ein Hörbild über die Schließung eines alteingesessenen Spielzeugladens. Genscher bezeichnete in seiner Rede die Arbeit von Schellhass als "Meisterwerk". Es werde eine Symphonie aus Musik und Sprache geboten, die zeige, was Radio kann, so Genscher. Die Reportage ist emotional und klärt gleichzeitig auf über die strukturellen Veränderungen im Einzelhandel, steht in der Begründung der Jury. Der 47-jährige Schellhass arbeitet seit 2006 als Reporter und Autor bei Radio Bremen.

Bei der festlichen Gala zur Premiere des Deutschen Radiopreises wurden am Freitagabend in Hamburg insgesamt 15 Auszeichnungen vergeben . Der Deutsche Radiopreis wird von den Hörfunkprogrammen der ARD, dem Deutschlandradio und den privaten Radiosendern gestiftet. Mit ihm werden Sendungen ausgezeichnet, die durch ihre Qualität die Stärken des Mediums "Hörfunk" unter Beweis stellen.

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