Sport

Home Sport Fußball Werder

Werder Bremen

Für Delaney wird's nicht reichen

20. April 2017

Trainer Alexander Nouri muss beim Auswärtsspiel in Ingolstadt am Samstag (15:30 Uhr) ohne seinen Regisseur Thomas Delaney auskommen. Dafür werden zwei andere Leistungsträger rechtzeitig wieder fit.

Thomas Delaney trainiert in seiner individuellen Einheit mit dem Ball. [Quelle: Andreas Gumz]
Die Laune stimmt bei Thomas Delaney (links), aber für eine Rückkehr gegen Ingolstadt ist es für den dänischen Spielmacher noch zu früh. [Quelle: Andreas Gumz]

Die guten Nachrichten konnte Alexander Nouri am Donnerstag auf der Pressekonferenz gleich zu Beginn verkünden: Max Kruse und Lamine Sané, die beide am Mittwoch und Donnerstag mit dem Mannschaftstraining aussetzen mussten, stehen für Werders Partie gegen den 17. der Tabelle, FC Ingolstadt, wohl wieder zur Verfügung.

Kruse und Sané kehren zurück

"Max hat einen Schlag auf den Fuß bekommen", erklärte Nouri, "und diese Prellung ist schmerzhaft, aber er steigt morgen wieder ins Training ein." Werders Leistungsträger Kruse hatte sich sich die Verletzung am Sonntag im Nordderby zugezogen und zuletzt nur individuell trainiert.

Auch Innenverteidiger Sané sei laut Nouri wieder genesen, der grippale Infekt überstanden. Daher werde auch der Senegalese am Freitag ins Mannschaftstraining zurückkehren. Schlechter sind die Aussichten dagegen bei Thomas Delaney. Der dänische Spielmacher hatte sich in der Partie gegen Schalke 04 einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und wird auch gegen Ingolstadt noch fehlen.

Thomas braucht noch mehr Zeit. Er wird voraussichtlich Anfang nächster Woche ins Mannschaftstraining einsteigen.

Alexander Nouri

Der Werder-Coach ist optimistisch, denn Delaney mache in seinem individuellen Training schon einen guten Eindruck: "Er hat jetzt schon eine gute Intensität in seinen Einheiten." Doch bei der Mission "Klassenerhalt" müssen die Bremer am Samstag ohne den Dänen auskommen. Die Zuversicht auf einen Sieg gegen Ingolstadt ist dennoch so groß wie das derzeitige Selbstvertrauen der Werderaner. Nach neun Spielen ohne Niederlage haben sich die Bremer mit 39 Punkten aus dem Tabellen-Keller ins obere Mittelfeld geschoben. Sogar die Europa-League-Plätze sind in Reichweite.

Erst 40 Punkte, dann Europa

"Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wenn uns das gelingt, werden wir sehen, wo wir am Ende stehen werden", meinte Abwehrspieler Robert Bauer vor dem Duell bei seinem Ex-Verein. Zwei Punkte beträgt derzeit der Rückstand der Norddeutschen auf den SC Freiburg auf Rang sechs. Doch bevor die 40-Punkte-Marke nicht erreicht ist, soll es keine Äußerungen zu einer Europapokal-Teilnahme geben:

Über ungelegte Eier mache ich mir keine Gedanken. Erstmal wollen wir am Samstag drei Punkte holen.

Sportchef Frank Baumann

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 20. April 2017, 18:06 Uhr

Mehr zu diesem Thema:

Kruse und Sané fehlen zum Auftakt "Warum sollte die Serie nicht halten?" Das "E-Wort" bleibt weiter tabu
Werder