Sport

Home Sport Basketball

Eisbären Bremerhaven

Furioser Sieg beim Schützenfest

113:103-Erfolg gegen den Tabellensechsten aus Bonn

19. März 2017

Sie sind wieder da: Nach sechs Niederlagen in Folge besiegten die Eisbären Bremerhaven den Tabellensechsten aus Bonn in einem wahren Offensivspektakel mit 113:103. Bester Eisbären-Werfer war Jordan Hulls mit 28 Punkten und sechs verwandelten Dreiern.

Eisbären-Werfer Jordan Hulls verteidigt den Ballbesitz. [Quelle: Imago, Michael Schepp]
Bester Eisbär: Schon gegen Gießen war Jordan Hull der erfolgreichste Werfer im Team von Sebastian Machowski. [Quelle: Imago, Michael Schepp]

"Kompliment an das gesamte Team, das mit sehr viel Elan und Herz gespielt hat", sagte Eisbären-Coach Sebastian Machowski. "Wir wollten mit hohem Tempo agieren und antesten, ob die Bonner müde sind. Wir haben die Möglichkeiten, die sie uns gegeben haben, gut genutzt und sehr gut an den Brettern gearbeitet. Zudem haben wir besser auf den Ball aufgepasst als in den Spielen davor. Ich hoffe, dass wir am Freitag gegen Frankfurt nachlegen können."

Beide Mannschaften boten den 2.830 Zuschauern ein unterhaltsames Spiel in der Bremerhavener Stadthalle. Die Devise der ersten 20 Minuten lautete: Offensive um jeden Preis. Beide Teams lieferten sich einen regelrechten Shootout, die Verteidigung hingegen wurde vernachlässigt. Dank Jordan Hulls, der im Auftaktviertel nahtlos an seine Leistung in Gießen anknüpfte und 13 Punkte erzielte, lagen die Eisbären nach zehn Minuten mit 33:26 vorn.

Bis zum dritten Viertel eng beieinander

Bonn hatte zunächst Probleme aus der Distanz, das änderte sich jedoch schlagartig mit der Hereinnahme von Ojars Silins – der Lette versenkte vor der Pause sechs Dreier. Das Spiel nahm im zweiten Viertel richtig Fahrt auf, die Gastgeber gingen mit einer hauchdünnen 61:60-Führung in die Kabine.

Auch im dritten Viertel konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen und die Trefferquoten blieben auf beiden Seiten hoch. Ivan Elliott und Josh Mayo setzten in dieser Phase viele Akzente und Karvel Anderson traf per Dreier zum 77:73. Dann übernahm wieder Jordan Hulls, der zwei Floater eiskalt zum 81:75 für die Eisbären einnetzte. Die Gastgeber spielten sich jetzt in einen kleinen Rausch und führten zeitweise mit 13 Punkten. Doch vor Beginn des Schlussviertels kamen die Gäste wieder auf 90:81 heran.

David Brembly erhöhte den Vorsprung der Hausherren gleich zu Beginn des Schlussabschnitts wieder auf 13 Zähler, doch Bonn schlug zurück. Es wurde eine packende Schlussphase, in der die Zuschauer ihre Eisbären zu den wichtigen Big Points peitschten.

Mehr zu diesem Thema:

Auch in Gießen ist nichts zu holen Nichts zu holen gegen die Bayern
Basketball