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Y'akoto

6. April 2017, 11:10 Uhr

"Die Bühne ist ein Magical Place für mich." So schwärmte Soulsängerin Y'akoto vor knapp zwei Jahren im Nordwestradio. Am vergangenen Freitag ist ihr neues Studioalbum "Mermaid Blues" erschienen. Y`akoto lebt Musik. "Ich richte mein ganzes Leben danach aus", sagt sie nun im aktuellen Studiogespräch. Dies und einen Unplugged-Song gibt es hier zum Nachlesen und Nachhören.

"Die Bühne ist ein Magical Place für mich." So schwärmte Soulsängerin Y'akoto vor knapp zwei Jahren im Nordwestradio. Am vergangenen Freitag ist ihr neues Studioalbum "Mermaid Blues" erschienen. Y`akoto lebt Musik. "Ich richte mein ganzes Leben danach aus", sagt sie nun im aktuellen Studiogespräch.

Autor/-in: Moni Gray
Länge: 2:32 Minuten
Datum: Montag, 10. April 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Die staatlich geprüfte Tanzpädagogin ist wohl der Inbegriff einer Kosmopolitin. Sie pendelt ständig zwischen Westafrika und Europa, aber ihre Heimatstadt bleibt – ganz klar – Hamburg! Auch musikalisch liebt sie die Varianz, viele verschiedene Einflüsse unterschiedlicher Stilrichtungen. Dabei spielen nicht nur Noten eine Rolle, sondern auch andere Themen wie Mode oder Politik. "Ich glaube, wenn man sich generell für Musik interessiert, dann fokussiert man sich auch aufs Theater, den Tanz, die Mode, auch auf die Politik. Der Ursprung ist aber trotzdem immer der Blues", so Y´akoto im Gespräch mit Nordwestradio-Moderatorin Moni Gray.

Musik als Fusion, als Melting Pot. Das ist unsere Zukunft!

Mermaid Blues

Y`akoto über ihr neues Album (Meerjungfrauen Blues): "Ich liebe Wasser. Ich fühle mich immer dorthingezogen, wo Wasser ist. Küstenstädte faszinieren mich sehr. Wasser brauchen wir bedingungslos zum Leben. Wir leben auf einem blauen Planeten."

Y´akoto hat afrikanische Wurzeln und bewegt sich permanent zwischen zahlreichen europäischen Städten und Städten auf anderen Kontinenten hin und her. Momentan beschäftigt sie sich intensiv mit der Frage, wie groß der Einfluss Afrikas auf die europäische, die deutsche Kultur ist. "Wie viel Afrika steckt in uns? In unseren Klamotten? Baumwolle. Den Kaffee, den wir trinken, die Schokolade, die wir essen. Aluminium in unseren Autos oder Handies." Musik als Fusion.

Y`akoto spielt am 19. August im Hamburger Stadtpark. Ihre Konzerte sind für sie extrem inspirierend. Dabei sei es egal, wie viele Menschen im Publikum lauschen. "Es ist genauso zauberhaft vor fast 4.000 Menschen zu spielen oder 150 oder 24. Es geht immer um die Kommunikation und die Verbindung. Mein Vater hat immer gesagt: Zeig mir Dein Publikum und ich sage Dir, welcher Künstler Du bist."

Seelensucherin

Bereits ihr Debütalbum "Babyblues" aus dem Jahr 2012 feiert beachtliche Erfolge. Zwei Jahre später folgte "Moody Blues". Y'akotos Musik ist eine Mischung aus Folk, Pop und Singer/Songwriter-Soul mit mit afrikanischer Anmutung. Wenn jemand sagt, sie mache Soulmusik, verneint Y'akoto. Ihre Seele habe sie verloren, daher sei Soul-Seeking-Music viel passender.

Y’akoto : Mermaid Blues

Dieses Thema im Programm: Nordwestradio, 6. April, 11:10 Uhr

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