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Ganes

28. November 2016, 14:10 Uhr

"An cunta che" – "Man erzählt, dass..." heißt das neue Album von Ganes. Die drei Musikerinnen ließen sich von der ladinischen Sagenwelt inspirieren, von alten Legenden aus den italienischen Dolomiten. Im Dezember touren sie durch den Nordwesten, Elisabeth und Marlene Schuen erzählten beim Studiobesuch über ihre Musik und über die Inspirationsquellen ihrer Heimat.

Zwei Frauen stehen vor einer orange-farbenen Wand und einem blauen Plakat und schauen freundlich in die Kamera. [Quelle: Radio Bremen, Anne-Katrin Protze]
Elisabeth und Marlene Schuen von Ganes nach ihrem Interview im Nordwestradio. [Quelle: Radio Bremen, Anne-Katrin Protze]

Studiogespräch Elisabeth und Marlene Schuen [11:38 Minuten]

Tourdaten

16.12. 2016 Musichall Worpswede
17.12. 2016 Kulturetage Oldenburg
18.12. 2016 Nochtspeicher Hamburg

Ganes: Das sind die beiden Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen und ihre Kusine Maria Moling. Tradition und Moderne verschmelzen in ihrer Musik, in ihren neuen Songs spielen sie mit Sagenmotiven ihrer Heimat. Der ladinische Sagenzyklus, die Fanes, ist das Thema; die Sagen wurden jahrhundertelang erzählt und sie sind bis heute aktuell, sagen Marlene und Elisabeth, und sie sprechen Gefühle an.

Die drei Damen der Gruppe Ganes. [Quelle: Ganes, Claudia Höhne]
Die Gruppe Ganes [Quelle: Ganes, Claudia Höhne]

"Wir haben sofort die Musik gehört, als wir uns mit den Sagen auseinandergesetzt haben." Jede von ihnen schrieb die Songs zu Hause, und es stellte sich heraus, dass sie ähnlich dachten. Heraus kam sehr sphärische Musik, mit Hall, wie das Echo in den Bergen. Ihre Musik ist eine Mischung aus traditionellen Instrumenten, modernen elektronischen Elementen und ihrem dreistimmigen Gesang. Die Texte sind auf ladinisch, einer Sprache, die noch von 30.000 Menschen in Südtirol gesprochen wird.

Die drei Musikerinnen von Ganes spielen alle Instrumente selber – Streicher, Trompeten, Hackbrett. Für ihre Tournee haben sie sich Verstärkung geholt, einen Pianisten aus dem Nachbardorf, "ein wichtiger Mann für die Band" – da sind sie sich einig.

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