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Bremer Solidaritätspreis

Senat ehrt kenianische Aktivistin Agara

20. März 2017, 13:44 Uhr

Sie setzt sich weltweit für Steuergerechtigkeit ein: die kenianische Aktivistin Stella Agara. Für ihr "herausragendes Engagement" zeichnet der Senat Agara mit dem Bremer Solidaritätspreis aus.

Eine junge Frau sitzt mit mehreren Menschen an einem Tisch und unterhält sich.  [Quelle: Pressestelle Senat Bremen]

Mit der Verleihung des 15. Bremer Solidaritätspreises an Stella Agara werde auch auf die wichtige strukturelle Bedeutung von Steuergerechtigkeit und die Problematik der internationalen Steuervermeidung aufmerksam gemacht, teilte der Senat Bremen mit.

Arbeit für verschiedene Organisationen

Agaras Lebenslauf ist den Angaben zufolge von vielfältigem Engagement geprägt. Die junge Frau war unter anderem für den African Youth Trust (AYT) tätig, eine unabhängige, überparteiliche Entwicklungs-Organisation. Auch bei ActionAid, einer internationalen Nichtregierungsorganisation, die eine weltweite Kampagne gegen Steuervermeidung und für ein faires Steuersystem durchführt, hat Agara sich engagiert.

Der Preis wird Agara am Sonntag, 18. Juni, im Bremer Rathaus übergeben.

Nord-Süd-Verhältnis im Fokus

Verliehen wird der Bremer Solidaritätspreis alle zwei Jahre vom Senat der Freien Hansestadt Bremen. Er soll eine Ermutigung für Personen oder Initiativen sein, die sich in besonderer Weise für die Überwindung von Ungerechtigkeit im Nord-Süd-Verhältnis und der Folgen von Kolonialismus und Rassismus sowie für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

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