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Schnellrestaurants in Bremen

"Plus 3 Cent ist für uns ein Hungerlohn"

18. März 2017, 14:06 Uhr

Mitarbeiter einiger Schnellrestaurants in Bremen haben bei einem Warnstreik die Arbeit niedergelegt. Rund 50 Beschäftigte demonstrierten in der Innenstadt und forderten mehr Geld. "Viele bekommen nur Mindestlohn", kritisierte eine Sprecherin der Gewerkschaft NGG. Die Arbeitgeber bieten eine Lohnerhöhung von drei Cent die Stunde an.

Das Angebot vom Verband für Systemgastronomie sei lächerlich, so die Sprecherin weiter. Zurzeit liege der Stundenlohn bei 8,84 Euro, dem Mindestlohn. "Plus 3 Cent ist für uns ein Hungerlohn." Es müssten mindestens sechs Prozent mehr sein, das wären 9,15 Euro. Darüber fordern die Mitarbeiter, dass es leichter wird, in ein höhere Tarifgruppe aufzusteigen.

Ketten wie McDonalds

In der Systemgastronomie im Land Bremen arbeiten etwa 1.500 Menschen. Es gibt insgesamt zehn Gastronomieketten wie McDonalds, Nordsee und Starbucks.

Die vierte Tarifrunde soll im April beginnen.

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