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Klinikum Reinkenheide

Verwirrung um Neugeborenen-Station

19. Mai 2017, 16:17 Uhr

Die Stadt Bremerhaven sorgt sich um die Zukunft der Neugeborenen-Station am städtischen Klinikum Reinkenheide. Sie wird von Ameos betrieben. Nach Informationen der Stadt will Ameos die Neugeborenen-Station aus Reinkenheide abziehen und in das Ameos-Klinikum im Bürgerpark verlegen. Ameos bestreitet das.

Ein Krankenhaus [Quelle: Frank-M. Wacket]
Klinikum-Betreiber Ameos bestreitet, dass es Umzugspläne für die Neugeborenen-Station gibt. [Quelle: Frank-M. Wacket]

Die Stadt befürchtet, dass die Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen leidet, wenn Ameos die Neugeborenen-Station von Reinkenheide ans Ameos-Klinikum Bürgerpark verlegt. Dann sei die sogenannte Wand-an-Wand-Lösung in Gefahr, erklärt ein Sprecher der Stadt: Bisher könnten Kinder mit Komplikationen bei der Geburt sofort nebenan in der Neugeborenen-Station behandelt werden. Wenn die Station verlegt würde, müssten die Mütter zwischen den Krankenhäusern pendeln, um ihre Kinder zu sehen.

Ameos bestreitet Umzugspläne

Ameos bestreitet, dass es Verlegungspläne für die Neugeborenen-Station gibt. "Wir bleiben", sagte der Krankenhausdirektor zu Radio Bremen.

Das Bremer Gesundheitsressort bestätigt aber, dass es zu dem Thema einen Briefwechsel mit Ameos gibt. Ein offizieller Antrag liege dagegen nicht vor.

Versorgung ist gesichert

In Reinkenheide werden laut Stadt jedes Jahr rund 2.000 Kinder geboren. Unabhängig von etwaigen Plänen von Ameos sei die Versorgung der Mütter und Kinder in Reinkenheide für die nächsten Jahre gesichert, betont ein Stadtsprecher.

Dieses Thema in den Hörfunknachrichten von Radio Bremen: 19. Mai 2017, 17 Uhr

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