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Wir sehen fern

18. März 2017

Wie empfangen Sie Ihr Fernsehbild? Per Kabel, Satellit, Internet oder Antenne? Wenn es die Antenne ist, wird sich bei Ihnen bald etwas ändern – Anlass für uns mal zu schauen, ob sich die Sehgewohnheiten unserer Zuschauer auch geändert haben.

Der Fernsehempfang wird sich bald etwas ändern – Anlass für uns mal zu schauen, wie sich die Sehgewohnheiten der Zuschauer im Laufe der Jahre geändert haben.

Länge: 53 Sekunden
Datum:
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Ab dem 29. März wird das alte DVB-T-Signal abgeschaltet. Sie können dann nur noch das DVB-T2-Signal empfangen. Dort sehen Sie das Programm von ARD, ZDF und anderen viel schärfer und detailreicher als bisher in HD-Qualität. Und noch etwas wird für Sie im Sommer anders: Die kommerziellen Sender wie RTL, PRO7 und SAT1 können Sie nur noch gegen eine Abo-Gebühr empfangen.

Sehgewohnheiten ändern sich

Für uns ist diese Umstellung auf ein neues System Anlass zu fragen: Wie sehen Sie fern? Wir haben bei Zuschauern geklingelt, und sie haben uns in ihre Wohnzimmer gelassen und gezeigt, was und wie sie gucken.

Wir erzählen Ihnen, wie unsere buten-un-binnen-Filme per Satellit, Antenne, Internet oder Kabel zu Ihnen kommen. Wir zeigen, was sich für junge Zuschauerinnen und Zuschauer geändert hat. Denn gerade für jüngere Menschen ist es mittlerweile völlig selbstverständlich, auch mit dem Smartphone, dem Tablet oder auf dem PC Filme zu gucken, wann und wo sie es wollen.

Dem Täter gemeinsam auf der Spur

Weil jeder etwas anderes schauen kann, sind die Ereignisse weniger geworden, die eine Mehrheit des Publikums gleichzeitig wahrnimmt. Für viele gehört der Tatort am Sonntagabend trotzdem noch dazu. Wir sind in einer Kneipe dabei, wo die Besucher dieses Gemeinschaftserlebnis ganz besonders suchen und schätzen.

Für Zuschauer kann es teuer werden

Wir fragen auch, was Fernsehen eigentlich kostet: Mit der Haushaltsabgabe alleine ist es ja nicht getan. Auch für den Satellitenempfang muss die Anlage angeschafft werden, Kabel und Internet kosten Gebühren, und bei DVB-T2 werden die kommerziellen Programme bald kostenpflichtig. Zusätzlich geben viele Geld aus, um Dienste wie Sky, Netflix oder Amazon Prime zu bezahlen. Fernsehen macht Spaß, kann aber auch teuer werden.

Am Ende der Woche sprechen wir schließlich darüber, wie sich durch die technischen Möglichkeiten unser Fernseh-Verhalten ändert. Einiges wird für die Zuschauer dadurch besser und komfortabler.

Autoren: Henning van Lil, Katja Runge und Marianne Strauch


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