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Wer kennt wen?

Teil 246 – Ronny Ehrlich

20. März 2017

Bremen ist zwar eine Großstadt, aber doch so klein, dass irgendwer – über fünf Ecken – immer jemanden kennt, den man selbst auch kennt. Aber: Wer kennt eigentlich wen, woher und warum? Wir wagen uns ins Abenteuer. Und wer weiß, wen wir dabei alles so kennenlernen... zum Beispiel Ronny Ehrlich.

Ronny Ehrlich heißt unser heutiger Kandidat und er ist nicht nur eine ehrliche Haut sondern auch vielseitig. Für ein Bild von den Sternen fährt er manchmal weit. Mit einer Spezialkamera hat er schon den Orionnebel eingefangen. Heute macht er, neben seinem Fulltime-Job viel Musik und fährt Skateboard.

Autor/-in: Marianne Strauch
Länge: 3:34 Minuten
Datum: Montag, 20. März 2017
Sendereihe: Online | Radio Bremen

Er skatet aus Leidenschaft, aber weil es regnet, muss seine Vorführung auf dem Bord leider ausfallen. "Weil es aus Holz ist, natürlicher Rohstoff, das quillt. Es würde pappig werden", sagt Ronny Ehrlich. Und das soll natürlich nicht sein. Also spielt er für uns Gitarre. Das macht er nicht auf der Straße, sondern in einer Kneipe in der Neustadt. Zusammen mit einem Freund spielt er seit vier Jahren Folk. Als sie sich kennenlernten, stellten sie gleich fest, dass es zwischen ihnen passt. "Wir schreiben zusammen und komponieren zusammen", sagt Ehrlich. Ihre Musik ist leicht melancholisch. "Es geht ums Leben, alles, was einen umgibt. Auch Dinge, die vielleicht nicht so schön sind."

Fasziniert von der Unendlichkeit

Ronny Ehrlich ist 29 Jahre und vom Sternzeichen Skorpion. Ein Sternbild, das in der Mitte der Milchstraße liegt, erklärt er. Woher er das weiß? Neben Musik und Skateboarding interessiert sich Ehrlich für Astro-Fotografie. Er guckt gern in die Sterne. Warum? "Die Unendlichkeit ist einfach ein Feld, wo es noch viel zu entdecken gibt." Schon seit seiner Kindheit interessiert er sich für den Blick nach oben. Mit einem sogenannten Skytracker an seiner Kamera kann er die Rotationsbewegungen der Erde ausgleichen. Auf diese Weise macht er Dinge sichtbar, die das Auge nicht sehen kann, den Orion-Nebel zum Beispiel.

Um gute Blicke in den Himmel zu bekommen, muss Ehrlich manchmal weit fahren. In Bremen ist es auch nachts zu hell, um viel zu erkennen. Man braucht gute Bedingungen und Dunkelheit, um viel zu sehen. Daher bevorzugt Ehrlich die Alpen oder die Region Brandenburg. Dann schickt er uns weiter zu einem Mann namens Faxe. Was der macht? Faxen – wie der Name sagt. Und deshalb lernen wir ihn kennen – nächstes Mal bei "Wer kennt wen?".

Zum vorigen Teil:

Teil 245 – Malte Breford
Zum vorigen Teil:

Teil 245 – Malte Breford

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