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Musicadia

Die Viola da Gamba

Das Goldene Zeitalter der Gambe am Hofe Louis XIV

2. November 2017, 20:00 Uhr | Sendesaal Bremen

In der diesjährigen Musicadia dreht sich alles um die Viola da Gamba, die aus dem arabischen Raum über Andalusien in die Mitte Europas kam und ursprünglich Vihuela hieß. Den ersten Abend des kleinen Festivals gestalten Paolo Pandolfo und sein Ensemble mit Werken von Marais, Couperin und Forqueray.

Paolo Pandolfo und sein Ensemble mit ihren Instrumenten [Quelle: Paolo Pandolfo]
Paolo Pandolfo und sein Ensemble [Quelle: Paolo Pandolfo]

Sieben Saiten und noch viel mehr

Das erste gedruckte Werk für Gambe erschien 1542, und ab Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Instrument vielseitig eingesetzt: solitisch, im Consort, als Gesangsersatz in Ensembles, als Improvisationsmaschine. Die renommierte Gambistin Hille Perl doziert an der Hochschule für Künste in Bremen und ist gemeinsam mit Renate Wolter-Seevers für das feine Festival für Alte Musik zuständig. Auch 2017 erwarten den Besucher spannende Konzerte. Das Paolo Pandolfo Ensemble eröffnet das Festival.

  • Paolo Pandolfo, Viola da Gamba und Leitung
  • Amélie Chemin, Viola da Gamba
  • Thomas Boysen,Theorbe und Barockgitarre
  • Markus Hunninger, Cembalo

Der Dirigent und Viola da Gamba-Spieler Paolo Pandolfo blickt auf eine 40-jährige Karriere als Musiker zurück. Er wurde zuweilen als "Yo Yo Ma der Gambe" tituliert und für sein beeindruckendes Spiel hoch gelobt. Seit 1990 ist er an der berühmten Schola Cantorum Basiliensis tätig und widmet sich mit seinen Ensemble-Kollegen dem Gambenwerk französischer Komponisten.

Musicadia I: Passacaille ou Chaconne [5:33 Minuten]

Die Komponisten

Marin Marais, der große Gambist des Versailler Hofes, steht dabei im Mittelpunkt dieses Programmes. Er studierte vermutlich bereits als Jugendlicher bei dem legendären Monsier de Sainte-Colombe, welcher für die Entwicklung des virtuosen Gambenspiels - und womöglich als Erfinder der siebensaitigen Gambe - von enormer Bedeutung war.

Als Ausnahmekünstler auf seinem Instrument bringt Paolo Pandolfo zudem einige Werke von Antoine Forqueray mit, die als technisch hoch anspruchsvoll und zur Zeit ihrer Entstehung als nahezu unspielbar galten.

Das Konzert wird von Radio Bremen und DLF Kultur aufgezeichnet.

Sendetermin

wird noch bekannt gegeben | Bremen Zwei

Kartenvorverkauf

Tel.: 0421 - 33 00 57 67 Sendesaal Bremen
sowie über
http://www.sendesaal-bremen.de/

Programm des Sendesaals

Genaue Adresse:
Sendesaal Bremen
Bürgermeister-Spitta-Allee 45
28329 Bremen

Veranstaltungstermin:
2. November 2017, 20:00 Uhr

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