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Hörspiel im Rundfunkmuseum

Novelle

Nach einer Prosaerzählung von Johann Wolfgang von Goethe

16. März 2018, 18:00 Uhr | Bremer Rundfunkmuseum

"Zu zeigen, wie das Unbändige, Unüberwindliche oft besser durch Liebe und Frömmigkeit als durch Gewalt bezwungen werde, war die Aufgabe dieser "Novelle", und dieses schöne Ziel, welches sich im Kinde und Löwen darstellt, reizte mich zur Ausführung." (Goethe zu Eckermann)

Johann Wolfgang von Goethe [Quelle: Radio Bremen]
Johann Wolfgang von Goethe


Der Filmregisseur Max Ophüls bearbeitete und inszenierte 1954 dieses letzte Prosastück von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) als Hörspiel. Eine Adelsgesellschaft steht im Mittelpunkt: Während der Fürst sich an einer Jagd beteiligt, werden die Fürstin, der Oheim und der Junker Honorio von einem Feuer überrascht, das in der Stadt zwischen den Jahrmarktsbuden ausgebrochen ist. Dabei ist ein Tiger entkommen. Da sich die Fürstin bedroht fühlt, erschießt ihn Honorio. Die Schaustellerfamilie ist untröstlich über den Tod des harmlosen und zahmen Tieres.

Da kommt die Nachricht, dass auch der Löwe ausgebrochen ist. Die Familie bittet am Fürstenhof um Nachsicht und tatsächlich gelingt es dem Wärterkind, ohne jede Gewalt und nur Kraft seiner Stimme, das ausgerissene Raubtier wieder einzufangen. In Form und Thematik den "Wahlverwandtschaften" und "Wilhelm Meisters Wanderjahren" verwandt, fasst dieses Werk die Anschauungen des alten Goethe über Kunst, Natur, Gesellschaft, Sitte und Frömmigkeit in einer hochstilisierten Form zusammen.

  • Mitwirkende: Oskar Werner, Otto Collin, Käthe Gold, Erik Schumann u.v.a.
  • Vorlage: Novelle (Erzählung)
  • Bearbeitung (Wort) und Regie: Max Ophüls
  • Komposition: Karl Sczuka
  • Produktion: SWF/BR/RB 1954

Veranstaltungs-Details

Datum: Freitag, 16. März, 18 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
Bremer Rundfunkmuseum (BRM), Findorffstr. 22-24, Bremen
Telefon 0421 / 35 74 06
Der Eintritt beträgt 5,- Euro.

Veranstaltungsreihe "Hörspiel im Bremer Rundfunkmuseum"

Seit 2013 ist das Bremer Rundfunkmuseum Schauplatz für die Veranstaltungsreihe "Hörspiel im Bremer Rundfunkmuseum". Circa alle zwei Monate werden dort Radio-Bremen-Hörspiele vorgestellt, passend zum historischen Ambiente des Museums. Auf originalgetreuen Empfangsgeräten aus den 1930er bis zu den 70er Jahren sind Hörspiele im Radio-Sound der Zeit zu erleben. Das Besondere: Man kann – muss aber nicht – während der Vorführungen im Museum flanieren und gleichzeitig aus mehreren Geräten hören.

Dieses Thema im Programm von Bremen Zwei: regelmäßig bis zum Tag der Veranstaltung.

Ein orignalgetreuer Nachbau eines Radio Bremen Hörfunkstudios. [Quelle: Bremer Rundfunkmuseum]

Ein Blick in die Vergangenheit: ein orignalgetreuer Nachbau eines Radio Bremen Hörfunkstudios. Quelle: Bremer Rundfunkmuseum

Im Rundfunkmuseum befinden sich auch Geräte aus den 1930er Jahren. [Quelle: Bremer Rundfunkmuseum]

Unter den über 700 Ausstellungsstücken befinden sich auch Rundfunkgeräte aus den 1930er Jahren. Quelle: Bremer Rundfunkmuseum

Ein Einblick auf ein typisches Wohnzimmer der 50er Jahre mit dazugehörender Rundfunktechnik. [Quelle: Bremer Rundfunkmuseum]

Ein Einblick auf ein typisches Wohnzimmer der 50er Jahre mit dazugehörender Rundfunktechnik. Quelle: Bremer Rundfunkmuseum

Das Rundfunkmuseum wurde 1978 in einem alten Gebäude des Schlachthofes an der Bürgerweide eröffnet. [Quelle: Bremer Rundfunkmuseum]

Das Rundfunkmuseum wurde 1978 in einem alten Gebäude des Schlachthofes an der Bürgerweide eröffnet. 2000 zog es in die Findorffstraße um. Quelle: Bremer Rundfunkmuseum

Im Rundfunkmuseum wird neben Rundfunk- auch 60 Jahre Fernsehgeschichte präsentiert. [Quelle: Bremer Rundfunkmuseum]

Im Rundfunkmuseum wird neben Rundfunk- auch 60 Jahre Fernsehgeschichte präsentiert. Quelle: Bremer Rundfunkmuseum

Viele Geräte sind, durch die hauseigene Werkstatt, voll funktionsfähig. [Quelle: Bremer Rundfunkmuseum]

Viele Geräte sind, durch die hauseigene Werkstatt, voll funktionsfähig. Quelle: Bremer Rundfunkmuseum

Mehr zum Bremer Rundfunkmuseum:
Bremer Rundfunkmuseum

Genaue Adresse:
Bremer Rundfunkmuseum
Findorffstr. 22 - 24
28215 Bremen

Veranstaltungstermin:
16. März 2018, 18:00 Uhr

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