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Zwei nach Eins

Friedrich Küppersbusch

Journalist

31. August 2017, 21:05 Uhr

Name: Friedrich Wilhelm Küppersbusch. Für alle, die ihn länger als zwei Jahre kennen, Küppi. Beruf: Journalist. Aber auch Fernsehproduzent. Und natürlich Kolumnist bei Bremen Zwei: Jeden Mittwoch ist er "Auf ein Wort" bei uns zu hören. Und dieses Mal erklärt ein kein Wort, sondern sich selbst.

Friedrich Küppersbusch im Studio [Quelle: Radio Bremen, Annika Beil]
Friedrich Küppersbusch im Studio [Quelle: Radio Bremen, Annika Beil]

Geboren und aufgewachsen in Velbert, Kreis Mettmann. Er sagt von sich selbst, dass langes Reden seine schlechte Angewohnheit sei und die zappelige Neugier berufsbedingt sei. Ohne seinen Füller verlässt er nicht das Haus – dreimal wurde der bereits ins Werk geschickt, um ihn zu reparieren. Geschenkt wurde das gute Stück von der Liebsten.

Politiker in Zwergengröße

Trotz seiner 1,90 Meter Körpergröße scheint sein Ruf aber noch größer zu sein: 1989 bis 1996 moderierte er 271 Sendungen lang das Politmagazin ZAK. Ein Erfolgsformat. Friedrich Küppersbusch war bekannt und gefürchtet dafür, dass er Politiker auf Zwergengröße schrumpfen konnte. Er war im besten Sinne respektlos. Er selbst habe nach der Sendung oft das Gefühl gehabt, seinen Gast nicht "geknackt" zu haben. Seine Radioerfahrung habe ihn gut auf die Moderation vorbereitet. Die Titelmelodie der Sendung löst noch Jahre später in Küppersbusch etwas aus.

Ich stand mal in einer Bar und trank ein Wasser. Und auf einmal hatte ich einen Schweißausbruch und wurde zittrig. Ich dachte "Boah, du hast was ganz Falsches gegessen." Und nach einer Minute merkte ich, dass der DJ in der Bar "Our Darkness" von Anne Clark aufgelegt hatte. (…) Diese Musik war in meinem Rückenmark so mit Nervosität, Lampenfieber und Stress verbunden, dass mein Körper noch die komplette Aktion konnte, obwohl das Jahre nach meinem Abschied gewesen war.“

50 Jahre Farbfernsehen

25. August 1967, 10:57 Uhr: Friedrich Küppersbusch ist sieben Jahre alt. Und im Fernsehen drückt Vizekanzler Willy Brandt einen großen Knopf. Und siehe da: Das Fernsehen gab es ab diesem Moment in Farbe. Für Familie Küppersbusch blieb es trotzdem schwarz-weiß, "weil man für solchen Kirmeskram nicht auch noch sehr viel Geld ausgibt. Farbfernsehen war natürlich sehr viel teurer". Seiner Partnerin überlässt er heutzutage das Zappen durchs Fernsehprogramm. Er selbst schaut lieber Tagesschau und Tagesthemen.

Bei Zwei nach Eins verrät Friedrich Küppersbusch das Geheimnis seines Pokerface, erklärt den Unterschied zwischen Rheinländern und Westfalen und schaut zurück auf 50 Jahre Farbfernsehen.

Moderation: Stefanie Pesch

Das Gespräch zum Anhören:
Journalist Friedrich Küppersbusch [36:26 Minuten]

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 31. August 2017, 21:05 Uhr

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