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Zwei nach Eins

Alwin Meyer

Dokumentarfilmer und Autor

21. September 2017, 21:05 Uhr

Als junger Mensch hat Dokumentarfilmer Alwin Meyer das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besucht. Eines hat ihn nicht mehr losgelassen: das Schicksal der Kinder. Viele Jahrzehnte später ist sein Buch erschienen "Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder aus Auschwitz". Unter demselben Namen ist in Cloppenburg bis zum 29.. September eine Ausstellung zu sehen.

Alwin Meyer [Quelle: DPA]
Alwin Meyer hat sich mit den Schicksalen der Kinder von Auschwitz beschäftigt. [Quelle: DPA]

Oft sei es so, wenn man über Auschwitz rede, rede man nie über das Leben davor, sagt Meyer. Aber auch ein 12-jähriges Kind hat ein Leben vor dem Aufenthalt im Konzentrationslager gehabt. Natürlich ist es etwas anderes bei denen, die im Konzentrationslager geboren worden sind. Deswegen behandelt die Ausstellung das Leben der Überlebenden sowohl vor, während als auch nach Auschwitz.

Von Auschwitz geprägte Biografien

Die Ausstellung wurde in den letzten zwei Jahren an vielen Orten und in verschiedenen Ländern gezeigt – jetzt wird sie in Cloppenburg zu sehen sein. Vom 17. September bis 29. Oktober 2017 können die Besucher in der Katholischen Akademie Stapelfeld die Schicksale und Biografien der Kinder von Auschwitz auf zahlreichen Texttafeln nachlesen.

Wie Alwin Meyer mit den Überlebenden in Kontakt getreten ist, wie er sich als Deutscher das Vertrauen erarbeiten musste und warum er sich überhaupt diesem Projekt stellte, erzählt er bei "Zwei nach Eins".

Moderation: Kristin Hunfeld

Das Gespräch zum Anhören:
Autor und Dokumentarfilmer Alwin Meyer [36:26 Minuten]

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, 21. September 2017, 21:05 Uhr

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